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Medien: Schweiz kürzt Hilfe für Nordkorea drastisch
2012-01-04 Updated.
 
Die Schweiz hat laut einem Medienbericht ihre Hilfe für Nordkorea drastisch gekürzt.

Die Berner Regierung habe beschlossen, die Entwicklungshilfe ab diesem Jahr zu stoppen, schrieb die japanische Zeitung „Yomiuri Shimbun“. Zudem werde das Volumen der humanitären Hilfe auf ein Viertel der Vorjahre reduziert.

Offenbar sei die Kritik des Parlaments berücksichtigt worden, wonach auch bei weiteren Hilfsleistungen keine Aussicht auf Reformen und eine Verbesserung des Menschenrechtslage in Nordkorea bestehe.

Die Schweiz hatte 1995 die humanitäre Hilfe für Nordkorea aufgenommen, nachdem dort eine Flutkatastrophe für eine Hungersnot gesorgt hatte. 1997 eröffnete Bern ein Büro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (SDC) in Pjöngjang und startete die Entwicklungshilfe, um Reform und Öffnung des Landes zu fördern. In den letzten drei Jahren wurden jährlich rund 6,8 Millionen Schweizer Franken oder 7,3 Millionen Dollar im Jahr für die Nordkoreahilfe ausgegeben.
 
 
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