Antibestechungsgesetz: Erster Verstoß landet vor Gericht

erstellt: 2016-10-19 10:40:07 aktualisiert: 2016-10-19 13:31:36

Antibestechungsgesetz: Erster Verstoß landet vor Gericht

Nach dem Inkrafttreten des Antibestechungsgesetzes, besser bekannt als „Kim Young-ran-Gesetz“, ist der erste Verstoß vor Gericht gelandet.

Am 28. September, dem Tag des Inkrafttretens, schickte ein Mann Reiskuchen im Wert von 45.000 Won oder 40 Dollar an die Polizeistation in Chuncheon. Der Mann, ein Kläger in seinen Fünfzigern, meldete dies einem Ermittler, der für seinen Fall zuständig ist.

Der Ermittler schickte das Geschenk umgehend zurück und meldete den Fall. Die Polizei betrachtete nach einer Untersuchung den Fall als Verletzung des Antibestechungsgesetzes und informierte ein Gericht darüber.

Wie verlautete, habe der Kläger bei der Polizei ausgesagt, dass er aus Dankbarkeit für eine Änderung der Befragungszeit wegen seiner persönlichen Situation Reiskuchen geschickt habe. Er habe nicht gewusst, dass dies einen Verstoß gegen das Kim Young-ran-Gesetz darstelle.

Das Bezirksgericht Chuncheon will nach der Überprüfung der von dem Mann und der Polizei ausgehändigten Materialien eine Entscheidung treffen.

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