Gericht fordert von japanischer Firma Entschädigung für Opfer der Zwangsarbeit

erstellt: 2017-08-08 13:40:22 aktualisiert: 2017-08-08 15:41:42

Gericht fordert von japanischer Firma Entschädigung für Opfer der Zwangsarbeit

Ein südkoreanisches Gericht hat erneut zugunsten von Opfern der Zwangsarbeit unter der japanischen Kolonialherrschaft geurteilt.

Das Bezirksgericht Gwangju entschied am Dienstag, dass das japanische Unternehmen Mitsubishi Heavy Industries Kim Young-ok, einem lebenden Opfer der Zwangsarbeit, 120 Millionen Won (107.000 Dollar) Schmerzensgeld zahlen müsse. Einer Angehörigen des bereits verstorbenen Opfers Choi Jeong-rye müssen gemäß ihrem Erbanteil 3,25 Millionen Won (2.890 Dollar) gezahlt werden.

Kim und Choi wurden im Jahre 1944 unter dem falschen Versprechen geködert, dass sie Geld verdienen und gleichzeitig zur Schule gehen könnten. Beide mussten stattdessen unentgeltlich in einer Flugzeugwerft von Mitsubishi im japanischen Nagoya arbeiten.

Es handelt sich um das erste Urteil nach dem Amtsantritt der Moon Jae-in-Regierung, mit dem Japans Verantwortung für die Entschädigung von Opfern der Zwangsarbeit anerkannt wurde.

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