Ein Jahr nach Erdbeben in Gyeongju – Schwierigkeiten bei Maßnahmen zur Bebensicherheit

erstellt: 2017-09-12 09:55:32 aktualisiert: 2017-09-12 14:39:30

Ein Jahr nach Erdbeben in Gyeongju – Schwierigkeiten bei Maßnahmen zur Bebensicherheit

Heute vor einem Jahr hat ein Erdbeben der Stärke von 5,8 auf der Richterskala Gyeongju in der Provinz Nord-Gyeongsang heimgesucht.

Das starke Beben ereignete sich nach einem Beben der Stärke 5,1, dabei wurden 23 Menschen verletzt. Es wurden 5.300 Fälle von Sachschäden gemeldet, deren Volumen elf Milliarden Won oder 9,7 Millionen Dollar erreichte. Danach kam es zu etwa 630 Nachbeben.

Anlässlich des Erdbebens in Gyeongju hatte die Provinz Nord-Gyeongsang das Ziel ausgegeben, den Anteil der bebensicheren öffentlichen Einrichtungen von 36,4 Prozent im vergangenen Jahr auf 70 Prozent im Jahr 2021 zu erhöhen. Angesichts Schwierigkeiten bei der Beschaffung öffentlicher Finanzmittel hierfür senkte die Provinzverwaltung jedoch den Zielwert deutlich auf 45,2 Prozent.

Die Lage bei den Schulen ist noch schlimmer. Lediglich 18,7 Prozent der Schulen in Nord-Gyeongsang sind bebensicher gebaut. Der Anteil wird nach dem Abschluss der Sanierungen zu Jahresende voraussichtlich 36 Prozent erreichen.

Der Anteil der bebensicheren privaten Gebäude beträgt mit Stand von 2015 34,3 Prozent in Nord-Gyeongsang und 33 Prozent landesweit.

In Nord-Gyeongsang wurden außerdem 67 Schadensfälle bei Kulturgütern wegen der Erdbeben gemeldet. Bisher wurden in 56 Fällen Restaurierungs- oder Reparaturarbeiten abgeschlossen.

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