Blutvergiftung als Folge bakterieller Infektion Ursache von mysteriösem Säuglingstod

erstellt: 2018-01-12 11:18:13 aktualisiert: 2018-01-12 12:41:55

Blutvergiftung als Folge bakterieller Infektion Ursache von mysteriösem Säuglingstod

Die Polizei hat ihre Ermittlungsergebnisse zum Tod von vier Säuglingen bekannt gegeben, die im Dezember in der Klinik der Ewha Frauenklinik in Seoul in kurzer zeitlicher Abfolge gestorben waren.

Demnach starben die Frühchen an einer Blutvergiftung als Folge einer bakteriellen Infektion.

Das hätten die Autopsie-Ergebnisse des Nationalen Forensischen Dienstes ergeben. Die Infektion sei durch das Stäbchenbakterium Citrobacter freundii verursacht worden. Spuren dieses Bakteriums seien im Blut von allen vier gestorbenen Säuglingen nachgewiesen worden.

Zu der Infektion sei es nach Vermutungen der Behörde aufgrund von kontaminierten Injektionsgeräten, einer falschen Medikation oder während des Injektionsprozesses gekommen.

Die Polizei will gestützt auf diese Befunde fünf Mitarbeiter der Klinik wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Dienst festnehmen. Es handelt sich um zwei behandelnde Ärzte, zwei Krankenschwestern, die gegen Auflagen zur Vorbeugung von Infektionen verstoßen haben sollen und deren Vorgesetzte, eine leitende Krankenschwester.

Die Polizei will die Leiterin der Frühchenstation, Cho Su-jin, am kommenden Dienstag ab 13 Uhr verhören.

Das gefundene Bakterium kommt im Darmtrakt von gesunden Erwachsenen vor und kann bei Menschen mit schwachem Immunsystem Komplikationen im Bereich der Atem- und Harnwege sowie Blutinfektionen auslösen.

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