UN-Berichterstatter betrachtet geflüchtete nordkoreanische Kellnerinnen als Opfer

erstellt: 2018-07-11 11:18:58 aktualisiert: 2018-07-11 13:52:46

UN-Berichterstatter betrachtet geflüchtete nordkoreanische Kellnerinnen als Opfer

Der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Nordkorea hat einen Teil der 2016 gemeinsam nach Südkorea geflüchteten zwölf nordkoreanischen Kellnerinnen als Opfer bezeichnet.

Er habe einige der zwölf Nordkoreanerinnen getroffen, sagte Tomas Ojea Quintana auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Seoul. Ein Teil dieser Nordkoreanerinnen sei nach Südkorea gekommen, ohne zu wissen, wohin die Reise gehen würde.

Aus diesem Grund bezeichnete Quintana diese Nordkoreanerinnen als Opfer. Über ihre Zukunft sollte mit Rücksicht auf ihre Meinungen entschieden werden, betonte er.

Falls die Kellnerinnen entführt worden wären, sollte dies als Verbrechen betrachtet werden. Die südkoreanische Regierung sollte eine gründliche und unabhängige Untersuchung durchführen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, riet er.

Zwölf Kellnerinnen eines nordkoreanischen Restaurants in China kamen im April 2016 mit ihrem Manager nach Südkorea. Jüngst wurde wieder der Verdacht erhoben, dass es sich um eine von der damaligen südkoreanischen Regierung inszenierte Gruppenflucht handelte.

[Photo : YONHAP News]

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