Seoul schweigt über Chinas Vergeltung für THAAD-Stationierung bei WTO-Sitzung

erstellt: 2017-10-11 13:34:57 aktualisiert: 2017-10-11 14:56:07

Die südkoreanische Regierung hat bei der jüngsten Sitzung des Rats der Welthandelsorganisation (WTO) für Handel mit Dienstleistungen (CTS) Chinas Vergeltung für die Stationierung des Raketenabwehrsystems THAAD nicht angesprochen.

Wie am Mittwoch bestätigt wurde, habe die Regierungsdelegation bei der Sitzung am 6. Oktober in Genf Chinas Sanktionen gegen koreanische Unternehmen in der Vertriebs- und Tourismusbranche nicht zur Sprache gebracht.

Das Ministerium für Handel, Industrie und Energie hatte am 13. September die Entscheidung mitgeteilt, bei der Sitzung des CTS im Oktober China zur Annullierung seiner Vergeltungsmaßnahmen aufzufordern. Am folgenden Tag hatte sich das Präsidialamt jedoch negativ zu dem Plan geäußert. Jetzt sei es sehr wichtig, angesichts der nordkoreanischen Nuklearfrage und Provokationen durch Raketen die Kooperation mit China aufrecht zu erhalten, hieß es.

Daher wird hinter dem Verzicht auf den Protest die Überlegung Seouls vermutet, dass es viele Angelegenheiten gebe, in denen Chinas Kooperation erforderlich ist. Das sind unter anderem ein gemeinsames Vorgehen gegen Nordkoreas militärische Provokationen sowie der koreanisch-chinesische Währungsswap.

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