Südkorea verbucht im Oktober Rekorddefizit in Dienstleistungsbilanz

erstellt: 2017-12-05 09:25:34 aktualisiert: 2017-12-05 09:50:41

Südkorea verbucht im Oktober Rekorddefizit in Dienstleistungsbilanz

Das Defizit in der Dienstleistungsbilanz Südkoreas ist im Oktober auf ein Rekordhoch gestiegen.

Nach Angaben der Koreanischen Zentralbank wurde im Oktober in der Dienstleistungsbilanz ein Defizit von 3,53 Milliarden Dollar verbucht. Das entspricht dem bisher größten Monatsdefizit.

Als Grund hierfür wird die Reisebilanz genannt, in der mit 1,67 Milliarden Dollar das bisher zweitgrößte Defizit verzeichnet wurde. Die Zahlungen seien aufgrund der während der langen Feiertage Anfang Oktober zugenommenen Zahl der Ausreisenden deutlich gestiegen. Demgegenüber habe sich der Abwärtstrend bei der Zahl der chinesischen Touristen wegen Chinas Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Raketenabwehrsystem THAAD fortgesetzt, sagte ein Mitarbeiter der Notenbank.

In der Leistungsbilanz wurde ein Überschuss von 5,72 Milliarden Dollar erzielt. Damit verbuchte das Land den 68. Monat in Folge ein Plus in der Leistungsbilanz. Der Überschuss schrumpfte jedoch auf den niedrigsten Stand seit April.

In der Warenbilanz wurde ein Plus von 8,6 Milliarden Dollar verzeichnet. Die Ausfuhren stiegen auf 44,43 Milliarden Dollar, die Einfuhren lagen bei 35,83 Milliarden Dollar.

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