Gewerkschaftsdachverband KCTU will Diskussionen mit Unternehmern und Regierung boykottieren

erstellt: 2018-05-22 11:27:26 aktualisiert: 2018-05-22 15:00:52

Einer der beiden Gewerkschaftsdachverbände hat erklärt, einem präsidialen Beratungsgremium für Diskussionen zwischen Gewerkschaften, Unternehmern und Regierung fernzubleiben.

Anlass ist ein Änderungsentwurf zum Mindestlohngesetz.

Der Chef von Korean Confederation of Trade Unions (KCTU), Kim Myung-hwan, sagte um 1.20 Uhr am Dienstag bei einem Sitzstreik vor dem Parlament, eine Sitzung zwischen Gewerkschaften, Unternehmern und Regierung im Mai werde nicht stattfinden. KCTU werde an keiner Sitzung gesellschaftlicher Diskussionsgremien teilnehmen.

Etwa 500 KCTU-Mitglieder hatten ab 13 Uhr am Montag fast zwölf Stunden lang einen Sitzstreik durchgeführt. Sie protestierten dagegen, dass mit einer Revision des Gesetzes angestrebt werde, dass regelmäßige Bonuszahlungen und Zahlungen für Unterkunft und Verpflegung bei der Berechnung des Mindestlohns berücksichtigt werden.

Dies fordern Unternehmen und begründen dies damit, dass immer mehr kleine und mittlere Betriebe wegen des Anstiegs des Mindestlohns in Schwierigkeiten geraten.

Das Unterkomitee für Beschäftigung und Arbeit des parlamentarischen Ausschusses für Umwelt und Arbeit diskutierte von 20 Uhr am Montag bis 2.30 Uhr am Dienstag über den Änderungsentwurf. Diskussionen darüber werden am Donnerstag fortgesetzt.

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