Nordkorea schlägt Wiederaufnahme gemeinsamer Ausgrabung von Palaststätte in Kaesong vor

erstellt: 2018-07-24 13:00:11 aktualisiert: 2018-07-25 10:36:48

Nordkorea schlägt Wiederaufnahme gemeinsamer Ausgrabung von Palaststätte in Kaesong vor

Nordkorea hat Südkorea vorgeschlagen, die gemeinsame Ausgrabung der Palaststätte Manwoldae in Kaesong wieder aufzunehmen.

Wie aus südkoreanischen Wissenschaftlerkreisen verlautete, hätten nordkoreanische Wissenschaftler bei einem Treffen mit südkoreanischen Historikern am 15. Juli in Peking die entsprechende Meinung übermittelt. Das stellt die erste konkrete Antwort des Nordens auf den Vorschlag des südkoreanischen Kulturministers Do Jong-hwan bei seinem Besuch in Pjöngjang im März dar, wissenschaftliche Austauschprojekte durchzuführen.

Süd- und Nordkorea hatten seit 2007 sieben Mal Ausgrabungsarbeiten an Manwoldae durchgeführt, bis das Projekt infolge eines Atomtests des Nordens im Jahr 2016 eingestellt wurde.

Die südkoreanische Behörde für Kulturerbe begann mit Vorbereitungen für eine Wiederaufnahme des Projekts, darunter die Bildung eines gemeinsamen Ausgrabungsteams aus Regierung und Zivilsektor.

Das Vereinigungsministerium überprüft den Vorschlag Nordkoreas, um eine Genehmigung für das Projekt zu erteilen. Da Südkorea die Kosten von mehr als einer Milliarde Won (880.000 Dollar) übernehmen muss, muss geklärt werden, ob es sich um eine Ausnahme von den UN-Sanktionen gegen Nordkorea handelt. Bisher hatte die südkoreanische Regierung 6,8 Milliarden Won (knapp sechs Millionen Dollar) für das Manwoldae-Projekt ausgegeben.

[Photo : KBS News]

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