Zeitung: Drei Kader von Nordkoreas Geheimpolizei könnten nach China geflohen sein

erstellt: 2019-04-24 09:45:13 aktualisiert: 2019-04-24 11:15:07

Zeitung: Drei Kader von Nordkoreas Geheimpolizei könnten nach China geflohen sein

Laut einem japanischen Medienbericht könnten drei Kader des Ministeriums für den Schutz des Staates, Nordkoreas Geheimpolizei, Ende März nach China geflohen sein.

Das schrieb die Zeitung „Tokyo Shimbun“ am Mittwoch unter Berufung auf mehrere Quellen in Nordkorea.

Den Quellen zufolge flohen sie in die Provinz Liaoning im Nordosten Chinas, Nordkoreas Behörden jagen ihnen nach. Einer von ihnen sei ein Generaldirektor, was dem Rang eines Generals der Volksarmee entspreche, hieß es.

Die Quellen sagten, dass hinter der Flucht offenbar kein politisches Motiv wie Unzufriedenheit mit dem Regime stecke. Die Zeitung vermutete einen Zusammenhang mit der Verschärfung der Zensur zur Korruptionsbekämpfung durch Nordkoreas Behörden. Eine Quelle äußerte, dass sich die geflüchteten Beamten vermutlich bedroht gefühlt hätten, weil bei der Zensur Unregelmäßigkeiten wie ein Amtsmissbrauch aufgedeckt worden seien.

Die Zeitung fügte hinzu, eine Quelle des japanischen Nachrichtendienstes habe gesagt, es lägen zwar Informationen über die Flucht vor, die jedoch nicht bestätigt worden seien.

Laut der Zeitung übt Nordkorea eine Zensur bei Partei, Militär und Staatsorganen aus, nachdem im Oktober eine illegale Vermögensvermehrung durch einen Kader des Kommandos zum Schutz des Machthabers offenbart wurde.

[Photo : YONHAP News]

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