Beamter des Weißen Haus äußert sich negativ zu nuklearer Aufrüstung Südkoreas

erstellt: 2016-09-22 08:50:18 aktualisiert: 2016-09-22 10:34:38

Beamter des Weißen Haus äußert sich negativ zu nuklearer Aufrüstung Südkoreas

Nach Ansicht eines leitenden Beamten des Weißen Hauses liegt die nukleare Aufrüstung Südkoreas nicht im Interesse der USA und Südkoreas.

Die entsprechende Äußerung machte Jon Wolfstahl, Leitender Direktor für Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im Nationalen Sicherheitsrat, vor Reportern am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. Seit dem fünften Atomtest Nordkoreas werden in Südkorea Stimmen lauter, die eine eigene nukleare Aufrüstung des Landes fordern.

Die USA seien in der Lage, Südkorea und Japan gegen jede Bedrohung aus jedem Land zu verteidigen. Südkorea sei dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) freiwillig beigetreten, der eine Säule des US-südkoreanischen Bündnisses und rechtlich bindend sei. Er glaube nicht, dass Südkorea eigene Nuklearwaffen brauche, sagte er.

Wolfstahl äußerte sich ebenfalls negativ zu einer erneuten Stationierung taktischer Atomwaffen der USA in Südkorea. Diese würden die Abschreckung nicht verbessern.

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