NHK: Tokio arbeitet Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten für den Fall von Flüchtlingszustrom aus Nordkorea aus

erstellt: 2017-11-13 09:47:48 aktualisiert: 2017-11-13 16:51:54

Die japanische Regierung hat ein Forschungsteam für die Vorbeugung von Infektionskrankheiten im Falle eines Flüchtlingszustroms aus Nordkorea gebildet.

Hintergrund sei die Möglichkeit, dass bei Eventualitäten auf der koreanischen Halbinsel mehrere Tausend nordkoreanische Flüchtlinge nach Japan kommen könnten, berichtete der japanische Sender NHK.

Das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales habe jüngst ein Forschungsteam aus Experten gebildet, um Maßnahmen zur Prävention von Infektionskrankheiten, einer frühzeitigen Behandlung im Falle des Ausbruchs einer Infektionskrankheit und der Verhinderung der Ausbreitung zu prüfen, hieß es.

Der Schritt wird darauf zurückgeführt, dass in Schutzeinrichtungen für Flüchtlinge in Europa Infektionskrankheiten wie Hepatitis A ausgebrochen sind. Es spielte auch eine Rolle, dass Nordkorea anfällig für die Verbreitung von Infektionskrankheiten ist.

Ziel des Forschungsteams ist, bis Februar konkrete Maßnahmen auszuarbeiten.

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