THAAD-Kosten könnten aus Südkoreas Mitteln für US-Truppen in Korea bestritten werden

erstellt: 2018-04-14 10:22:12 aktualisiert: 2018-04-14 15:21:55

Nach Angaben von Südkoreas Verteidigungsministerium könnten die Kosten für die Stationierung der Raketenabwehr THAAD aus den Mitteln für die Stationierung der US-Truppen in Korea bestritten werden.

Die USA könnten von Südkorea verlangen, einen Teil der Kosten für den Betrieb von THAAD zu schultern, hieß es in einer Ministeriumserklärung. Die beiden Länder beraten zurzeit über ein neues fünf Jahre gültiges Abkommen über die Aufteilung der Kosten für die Stationierung von US-Truppen in Südkorea.

Eine solche Zustimmung bedeutete eine Abkehr von der früheren Position, nach der Seoul für Kosten, die im Zusammenhang mit THAAD anfallen, nicht aufkommen wolle.

US-Präsident Donald Trump hatte letztes Jahr gesagt, dass ein Beitrag von einer Milliarde Dollar für THAAD angemessen sei. Offiziell beharrt Seoul aber noch darauf, dass Washington gemäß einer bilateralen Einigung für Aufbau, Betrieb und Wartung des Systems verantwortlich sei, während Südkorea das Grundstück bereitstellen müsse.

Das System zum Abfangen von Raketen in großer Höhe war letztes Jahr in Seongju, im Südosten von Südkorea, errichtet worden.

Die Kosten für die Stationierung der US-Truppen in Südkorea teilen sich beide Staaten seit einem 1991 geschlossenen Abkommen, das alle fünf Jahre verlängert wird. Dieses Jahr zahlt Südkorea 960 Milliarden Won oder 887,5 Millionen Dollar, 1991 waren es 150 Milliarden Won gewesen.

Zurzeit sind rund 28.500 US-Soldaten in Südkorea stationiert.

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