USA stufen Südkorea nicht als Währungsmanipulator ein

erstellt: 2018-04-14 11:08:29 aktualisiert: 2018-04-14 13:59:35

USA stufen Südkorea nicht als Währungsmanipulator ein

Das US-Finanzministerium hat Südkorea nicht als Währungsmanipulator eingestuft.

Das Ministerium hat in seinem am Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht kein Land als Währungsmanipulator gebrandmarkt. Südkorea steht jedoch weiterhin auf der Beobachtungsliste, auf die es in der ersten Hälfte 2016 gesetzt worden war. Unter Beobachtung stehen außerdem weiterhin China, Japan, Deutschland und die Schweiz. Neu auf die Liste kam Indien.

Südkorea konnte damit dem erhöhten Druck der USA hinsichtlich der Devisenpolitik zunächst entkommen. Das Land muss jedoch Details über mögliche Intervention am Devisenmarkt veröffentlichen, weil es das fünfte Mal in Folge als Land unter Beobachtung eingestuft worden ist.

Das US-Finanzministerium veröffentlicht jeden April und Oktober einen Bericht über den Wechselkurs und stuft darin ein Land als Währungsmanipulator ein, sollten drei Kriterien erfüllt sein. Südkorea steht auf der Beobachtungsliste, da das Land zwei von diesen Kriterien entspricht, nämlich ein Handelsüberschuss von mindestens 20 Milliarden Dollar gegenüber den USA und ein Leistungsbilanzüberschuss, der drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts übertrifft.

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