Logistikforum zwischen Südkorea und China findet erstmals seit drei Jahren statt

erstellt: 2018-05-16 09:47:50 aktualisiert: 2018-05-16 16:35:34

Experten aus Südkorea und China haben über die Kooperation in der Logistikbranche diskutiert.

Das Nordostasiatische Logistikforum fand am Dienstag in Yingkou, einer Hafenstadt in Nordostchina, statt. Die Veranstaltung des Forums war wegen des Konflikts zwischen beiden Ländern um die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems THAAD ausgesetzt und kam erstmals seit drei Jahren wieder zustande.

In Yingkou startet die eurasische Eisenbahn, die Asien und Europa miteinander verbindet. Daher wurde bei dem Treffen intensiv diskutiert, wie dieser geologische Vorteil für ein gemeinsames Gedeihen Südkoreas und Chinas genutzt werden könnte.

Das Konzept einer Bahnverbindung zwischen Süd- und Nordkorea sowie Nordostchina erregt aktuell wieder große Aufmerksamkeit, da auf der koreanischen Halbinsel wieder eine friedliche Stimmung herrscht.

Experten betonten die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Sie wiesen darauf hin, dass die chinesische Politik „Eine Straße und ein Gürtel“ und die südkoreanische Neue Nordpolitik schließlich dasselbe Ziel verfolgten.

Der Bürgermeister von Yingkou besuchte den Tagungsort und begrüßte den südkoreanischen Generalkonsul. Dies gilt als außergewöhnlicher Schritt nach dem Ausbruch des THAAD-Konflikts.

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