Außenminister weist Forderung nach neuer Verhandlung zu Sexsklaverei-Frage zurück

erstellt: 2016-01-06 09:00:38 aktualisiert: 2016-01-06 09:40:19

Außenminister weist Forderung nach neuer Verhandlung zu Sexsklaverei-Frage zurück

Außenminister Yun Byung-se hat die Forderung von Oppositionsabgeordneten zurückgewiesen, erneut Verhandlungen mit Japan über die Frage der Trostfrauen im Zweiten Weltkrieg aufzunehmen.

Fraktionschef Lee Jong-kul und andere Abgeordnete der Minjoo-Partei Koreas (MPK) bezeichneten die jüngst getroffene Einigung als erniedrigend und forderten am Dienstag bei einem Besuch im Außenministerium die Wiederaufnahme der Verhandlungen.

Gegenüber Reportern sagte Lee, das Abkommen sei beschämend und das Ergebnis von Absprachen hinter verschlossener Tür. Seine Partei könne der Gültigkeit der Einigung wegen der vielen Verfahrensprobleme nicht zustimmen.

Zwar würde die bedeutende Veränderung anerkannt, dass sich Japans Ministerpräsident Shinzo Abe für die Verbrechen an Frauen aus besetzten Ländern zur Zeit des Zweiten Weltkriegs entschuldigte. Doch verglichen mit den Erklärungen des früheren Premiers Murayama und früheren Chefkabinettssekretärs Kono gebe es keinen Fortschritt.

Außenmininster Yun erteilte der Forderung nach neuen Verhandlungen eine Absage, weil die Entschuldigung Abes und die Zahlungen von staatlichen Mitteln für einen Opferfonds wichtige Elemente seien, die Japans Bewusstsein der Verantwortung für die Verbrechen widerspiegelten.

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