Freiburg verwirft Pläne für Errichtung von Statue zu Sexsklaverei Japans

erstellt: 2016-09-22 08:45:48 aktualisiert: 2016-09-22 16:29:01

Freiburg im Breisgau hat Pläne für die Errichtung einer Statue zum Gedenken an die von Japans Streitkräften im Zweiten Weltkrieg organisierte Sexsklaverei verworfen.

Die Partnerstadt des südkoreanischen Suwon habe eine zuvor getroffene Einigung über die Aufstellung der Statue zurückgezogen. Das teilte Lee Joo-hyon bei der wöchentlich stattfindenden Mittwochsdemonstration vor der japanischen Botschaft in Seoul mit. Lee ist Leiter einer Bürgerorganisation, die mit der Stadt Suwon zusammenarbeitete, um die Errichtung der Statue in Freiburg zu verwirklichen.

Begründet wurde die Absage mit einer gezielten Einmischung und Druck seitens der japanischen Regierung und rechtskonservativer Gruppen.

Laut Lee hätten der japanische Botschafter in Berlin und der Generalkonsul in Frankfurt bei einem Besuch in Freiburg entschieden gegen die Pläne protestiert. Das japanische Matsuyama, seit 27 Jahren eine Partnerstadt Freiburgs, habe mit der Kündigung der Städtepartnerschaft gedroht.

Die Stadt Freiburg hatte im Juli in einem Schreiben Zustimmung zu dem Vorschlag für den Bau einer Statue geäußert. Am 7. September hatte ein Komitee in Suwon mit der Spendensammlung begonnen. In dem Komitee hatten sich 75 Organisationen zusammengeschlossen.

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