Nominierter Justizminister zieht Kandidatur zurück

erstellt: 2017-06-17 09:59:58 aktualisiert: 2017-06-17 14:30:17

Nominierter Justizminister zieht Kandidatur zurück

Der von Präsident Moon Jae-in nominierte Kandidat für die Leitung des Justizministeriums ist im Zuge der Kontroverse über seine ethischen Fehler zurückgetreten.

Ahn Kyong-whan sagte am Freitag vor der Presse, er wolle bei den Moon Jae-ins Bemühungen, die Staatsanwaltschaft zu reformieren, nicht im Weg stehen.

Ahn, ein Rechtsprofessor und ehemaliger Leiter der staatlichen Menschenrechtsbehörde, wurde am Sonntag als nächster Justizminister designiert. Er unterlag einer Anhörung der Nationalversammlung.

Dort geriet er unmittelbar in die Kritik für ethische Vergehen, darunter umstrittene Publikationen zum Thema Gleichstellung der Geschlechter sowie Autofahren unter Alkoholeinfluss. Zudem kam heraus, dass Ahn im Jahr 1975 seine Heirat ohne Zustimmung seiner damaligen Freundin registriert hatte. Die Ehe wurde später für ungültig erklärt.

Er gab zwar seine Vergehen zu und entschuldigte sich dafür, doch konnte die Kritik der Öffentlichkeit nicht besänftigen.

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