Regierung gibt Maßnahmen wegen Mindestlohn-Anhebung bekanntVideo

erstellt: 2017-07-17 13:30:20 aktualisiert: 2017-07-18 09:41:44

Die Regierung hat Maßnahmen zur Entlastung von Arbeitgebern angesichts des festgelegten Anstiegs des Mindestlohns im kommenden Jahr bekannt gegeben.

Die Regierung beschloss bei einer Sitzung der für Wirtschaft zuständigen Minister am Sonntag entsprechende Maßnahmen.

Die Regierung will den Teil der Lohnanhebung im kommenden Jahr, der den durchschnittlichen Anstieg von 7,4 Prozent in den letzten fünf Jahren übertrifft, finanzieren. Davon profitieren werden Kleinbetriebe, die weniger als 30 Angestellte beschäftigen. Für die Maßnahme sollen drei Billionen Won oder 2,6 Milliarden Dollar eingesetzt werden.

Die Regierung will zudem die Obergrenze der Anhebung der Kautionen und der Mieten, die derzeit neun Prozent beträgt, senken. Ein Mieter soll zehn Jahre lang über einen Anspruch auf die Erneuerung eines Mietvertrags verfügen, derzeit liegt die Dauer bei fünf Jahren. Zudem sollen mehr Kleinbetriebe von niedrigeren Kreditkartengebühren in einer Höhe von 0,8 bis 1,3 Prozent profitieren.

Darüber hinaus will die Regierung unfaire Praktiken von Franchisegebern beseitigen. Beispielsweise wird ein Strafschadenersatz für einen Vergeltungsakt eines Franchisegebers eingeführt.

Die Regierung erwartet, dass etwa vier Billionen Won oder 3,5 Milliarden Dollar für diese Maßnahmen benötigt würden. Die Ausgaben will sie im Haushaltsplan für das kommende Jahr berücksichtigen.

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