Regierung will Ausreisestopp für ausländische Verdächtige einführen

erstellt: 2017-08-08 09:58:14 aktualisiert: 2017-08-08 13:13:42

Regierung will Ausreisestopp für ausländische Verdächtige einführen

Die Ermittlungsbehörden können künftig gegen tatverdächtige Ausländer einen dringenden Ausreisestopp verhängen.

Die Maßnahme kann für Ausländer gelten, bei denen ein berechtigter Grund für den Verdacht eines schweren Verbrechens besteht, das die Todesstrafe, die lebenslange Freiheitsstrafe oder eine Haftstrafe von mehr als drei Jahren verdient.

Die Regierung diskutiert und stimmt heute auf der Kabinettssitzung unter Leitung von Präsident Moon Jae-in über eine entsprechende Revision zum Gesetz zur Ein- und Ausreisekontrolle ab.

Nach dem vom Justizministerium ausgearbeiteten Entwurf kann eine Ermittlungsbehörde beim Einwanderungsbüro einen Ausreisestopp für einen ausländischen Verdächtigen beantragen, falls die Gefahr einer Beweisvernichtung oder Flucht besteht.

Das neue Gesetz sieht auch vor, dass der Nachweis für den Daueraufenthalt von Ausländern eine zehnjährige Gültigkeitsdauer hat und vor deren Ablauf neu ausgestellt werden soll. Damit soll ein Mangel bei der Kontrolle wegen fehlender Regelungen zur Verlängerung der Daueraufenthaltserlaubnis behoben werden.

  • RSS
  • Facebook
  • Twitter
  • Ausdrucken
  • Liste
  • Top
prev  prev  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 next
Internet Radio On-Air Window to KBS WORLD Radio Window to KOREA
Koreanisch für alle Fälle (Mobile)
Nordkorea im Fokus
Mehr Angebote
KBS World Radio Mobile
  • KBS World Radio Mobile
  • Die neue maßgeschneiderte App bietet Ihnen unter anderem Nachrichten, andere Programme, den Sprachkurs sowie Videos, Audio-on-Demand und Podcasts ...

<

1 / 4

>