Seoul protestiert gegen japanischen Gebietsanspruch auf Dokdo

erstellt: 2017-08-08 13:39:24 aktualisiert: 2017-08-08 15:20:07

Seoul protestiert gegen japanischen Gebietsanspruch auf Dokdo

Die südkoreanische Regierung hat gegen Japans Bekräftigung des Gebietsanspruchs auf die Felseninseln Dokdo in dessen Verteidigungsweißbuch heftig protestiert.

Der Sprecher des Außenministeriums Cho June-hyuck gab eine Stellungnahme ab und erhob Protest. Man fordere einen sofortigen Widerruf des ungerechten Gebietsanspruchs.

Die japanische Regierung müsse deutlich einsehen, dass die Wiederholung der zwecklosen Behauptung über Dokdo der Förderung der zukunftsorientierten Partnerschaft zwischen Südkorea und Japan nicht dienen werde, hieß es.

Wie verlautete, wolle das Ministerium einen Mitarbeiter der japanischen Botschaft einbestellen, um Protest zu übermitteln.

Das Verteidigungsministerium teilte mit, den Militärattaché der japanischen Botschaft, Kyosuke Tsushima, einbestellt und Protest erhoben zu haben. In einem Protestschreiben betonte das Ressort die Entschlossenheit, gegen jeden Versuch, Südkoreas Souveränität über Dokdo zu verletzen, hart vorzugehen und die Gebietshoheit lückenlos zu beschützen.

Japan hat heute sein Verteidigungsweißbuch 2017 veröffentlicht. Darin beschrieb Japan das 13. Jahr in Folge Dokdo als eigenes Territorium.

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