NIS: Auch zur Zeit der Lee Myung-bak-Regierung schwarze Liste im Kulturbereich erstelltVideo

erstellt: 2017-09-12 13:24:16 aktualisiert: 2017-09-13 09:56:02

Auch zur Zeit der Lee Myung-bak-Regierung ist eine schwarze Liste von Kultur- und Kunstschaffenden erstellt worden.

Das ergab eine Untersuchung des Reformausschusses des Geheimdienstes NIS. Das Präsidialamt und der Geheimdienst hätten damals regierungskritische Personen im Kultur- und Kunstbereich überwacht und dafür gesorgt, dass diese nicht in Rundfunkprogrammen auftreten durften.

Das Komitee teilte mit, dass Präsident Lee kritisch gesinnte oder linksorientierte Personen unter Federführung des Geheimdienstes organisiert aus Rundfunkprogrammen ferngehalten wurden. Die schwarze Liste wurde vom NIS erstellt und umfasste 82 Personen, darunter populäre Schriftsteller, Filmregisseure, Schauspieler und Sänger.

Der Geheimdienst habe zu Maßnahmen wie Steueruntersuchungen ihrer Agenturen und Personalmaßnahmen von Mitarbeitern von Sendern gegriffen, um ihre Auftritte im Fernsehen und Radio zu untersagen, teilte das Komitee mit. Das Präsidialamt habe von 2009 bis 2011 sechsmal den Geheimdienst angewiesen, die auf der Liste stehenden Personen nicht mehr in Sendungen auftreten zu lassen. Das Präsidialamt wurde über den Verlauf der Maßnahmen informiert.

Das Reformkomitee will bei der Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den früheren NIS-Chef Won Sei-hoon und den früheren zuständigen Teamleiter Kim Ju-seong beantragen.

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