Regierung will vierter Generation von Auswanderern in Ex-Sowjetunion und China vorläufig Aufenthalt ermöglichen

erstellt: 2017-09-12 13:34:24 aktualisiert: 2017-09-12 15:48:19

Die Regierung will Nachkommen in vierter Generation von Auswanderern in die frühere Sowjetunion und nach China vorläufig bis 2019 einen stabilen Aufenthalt in Südkorea ermöglichen.

Das Justizministerium teilte mit, den entsprechenden Personen bis Juni 2019 eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis zu gewähren. Damit sollte verhindert werden, dass sich die Auswanderer der vierten Generation von ihren Eltern in Südkorea verabschieden müssten, da diese nicht als Auslandskoreaner anerkannt werden.

Nach dem Gesetz werden auch die Enkel von Personen, die die südkoreanische Staatsangehörigkeit besaßen, als Auslandskoreaner anerkannt. Ihnen werden Begünstigungen im Zusammenhang mit der Ein- und Ausreise gewährt. Deshalb müssen erwachsene Urenkel der ausgewanderten Koreaner aus der früheren Sowjetunion und China wie ausländische Staatsbürger kurzfristige Aufenthaltsvisa erhalten, auch wenn ihre Eltern in Südkorea leben.

Von dem Schritt des Justizministeriums werden voraussichtlich 179 Erwachsene profitieren, die dieses Jahr ausreisen müssen. Mit Stand von Ende August halten sich 27.560 Auswanderer der vierten oder nachfolgender Generationen aus China und früheren sozialistischen Staaten wie Russland und Usbekistan in Südkorea auf.

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