Seoul bedauert Japans Bericht über Folgemaßnahmen nach Aufnahme in UNESCO-Welterbeliste

erstellt: 2017-12-05 09:26:41 aktualisiert: 2017-12-05 16:27:55

Seoul bedauert Japans Bericht über Folgemaßnahmen nach Aufnahme in UNESCO-Welterbeliste

Die südkoreanische Regierung hat bedauert, dass Japan versprochene Folgemaßnahmen nach der Aufnahme seiner ersten Industrieanlagen in die UNESCO-Welterbeliste nicht trifft.

Die Regierung drücke Bedauern über den von Japan eingereichten Bericht über die Umsetzung von Folgemaßnahmen im Zusammenhang mit der Aufnahme seiner ersten modernen Industrieanlagen in die Welterbeliste aus, teilte das Außenministerium in einer im Namen seines Sprechers abgegebenen Stellungnahme am Dienstag mit.

Die Regierung fordere Japan auf, Folgemaßnahmen zum Gedenken an die Opfer der Zwangsarbeit aufrichtig und zügig zu treffen, so wie das Land es der Weltgemeinschaft versprochen habe, hieß es.

Japans erste 23 moderne Industrieanlagen waren im Juli 2015 in die Welterbeliste aufgenommen worden, davon waren in sieben Anlagen während der Kolonialzeit Zwangsarbeiter aus Korea beschäftigt.

Japan habe bei der damaligen Entscheidung des Welterbekomitees versprochen, angemessene Maßnahmen zur Erinnerung an die Opfer der Zwangsarbeit wie die Errichtung von Informationszentren zu treffen, hieß es weiter.

Japan teilte jedoch in einem jüngst der UNESCO eingereichten Bericht die Absicht mit, das versprochene Informationszentrum in Tokio zu errichten und nicht in der Präfektur Nagasaki, in der sich diese Anlagen befinden.

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