Geheimorganisation des Militärs beeinflusste 1988 Anhörungen zur Demokratiebewegung von Gwangju

erstellt: 2018-03-02 08:34:51 aktualisiert: 2018-03-02 13:04:30

Geheimorganisation des Militärs beeinflusste 1988 Anhörungen zur Demokratiebewegung von Gwangju

Eine Geheimorganisation des Militärs hat 1988 versucht, parlamentarische Anhörungen zur Klärung der Wahrheit über die Demokratiebewegung von Gwangju im Mai 1980 zu beeinflussen.

Das sogenannte 511 Komitee traf systematische und gründliche Vorbereitungen im Vorfeld der Anhörungen. Einem KBS-Reporterteam liegen insgesamt 35 Dokumente von insgesamt 1.200 Seiten vor, die das Komitee und das Defense Security Commando, der Ermittlungs- und Nachrichtendienst der Armee, für die Anhörungen ausfertigten.

Sie bereiteten Gegenargumente für wichtige Streitpunkte und mögliche Fragen und Antworten vor. Dabei vezerrten sie auch Tatsachen. Am 21. Mai 1980 wurden 36 Bürger wegen Schüssen der in Gwangju eingesetzten Truppen getötet. Das 511 Komitee entstellte jedoch den Sachverhalt, als hätten die Bürger zuerst Schüsse abgefeuert. Zeugen des Verteidigungsministeriums machten entsprechende Falschaussagen.

In den Dokumenten steht auch, dass das 511 Komitee Zeugen versammelt und zwei Tage lang Proben für die Anhörungen durchgeführt hatten. Es wurde auch bestätigt, dass das Komitee mit der damaligen Regierungspartei eng kooperiert hatte.

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