Ministerium plant probeweisen Abzug von Soldaten und Waffen aus Wachposten in DMZ

erstellt: 2018-07-25 08:21:42 aktualisiert: 2018-07-25 16:36:30

Ministerium plant probeweisen Abzug von Soldaten und Waffen aus Wachposten in DMZ

Das Verteidigungsministerium will einen probeweisen Abzug von Soldaten und Feuerwaffen aus den Wachstationen in der demilitarisierten Zone (DMZ) vorantreiben.

Beginnend mit dem probeweisen Abzug wolle man die Demilitarisierung schrittweise erweitern, berichtete das Ressort am Dienstag dem parlamentarischen Verteidigungsausschuss.

Das gilt als Maßnahme zur Umsetzung der Einigung in der beim Korea-Gipfel im April unterzeichneten Panmunjom-Erklärung, die DMZ in eine Friedenszone zu verwandeln.

Das Waffenstillstandsabkommen verbietet zwar die Verlegung von Schusswaffen wie Granatwerfern in die DMZ. Jedoch haben beide Koreas bisher dennoch solche Waffen in der Zone stationiert.

Das Ministerium will im Falle eines erfolgreichen versuchsweise Abzugs einen vollständigen Abzug der Wachposten in Verbindung mit historischen Stätten und ökologischen Untersuchungen anstreben. Eine gemeinsame Suche nach Gebeinen von Gefallenen in der DMZ zwischen Süd- und Nordkorea sowie den USA solle ebenfalls erfolgen. Zudem wird eine Entmilitarisierung der Gemeinsamen Sicherheitszone (JSA) im Grenzort schrittweise vorangetrieben.

Das Ressort will außerdem überprüfen, die innerkoreanische Grenze im Westmeer NLL zu einer Friedenszone zu bestimmen und eine gemeinsame Fischereizone festzulegen.

[Photo : YONHAP News]

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