Südkorea bringt Schiff aus Hongkong wegen Verdachts des Öltransfers auf

erstellt: 2017-12-30 10:48:45 aktualisiert: 2017-12-30 14:17:25

Südkorea bringt Schiff aus Hongkong wegen Verdachts des Öltransfers auf

Südkorea hat ein unter der Flagge Hongkong fahrendes Schiff aufgebracht, das in den Öltransfer mit Nordkorea verwickelt gewesen sein soll.

Südkoreas Zoll und andere zuständige Behörden untersuchten die Lighthouse Winmore, als diese am 24. November im Hafen von Yeosu eintraf. Von dem Schiff aus sollen am 19. Oktober in internationalem Gewässer 600 Tonnen raffiniertes Erdöl an ein nordkoreanisches Schiff transferiert worden sein.

Gemäß der im September verabschiedeten Resolution 2375 sind Nordkorea solche Transfers von Schiff zu Schiff verboten. Resolution 2397 erlaubt die Aufbringung von Schiffen, wenn eine Verwicklung in illegale Geschäfte mit Nordkorea vermutet wird.

Das Schiff aus Hongkong wurde vom taiwanesischen Unternehmen Billions Bunker Group gechartert und hatte am 11. Oktober in Yeosu raffiniertes Erdöl aus Japan geladen. Die Lieferung sollte laut den Frachtpapieren nach Taiwan gehen.

Stattdessen wurden die Ölprodukte im Ostchinesischen Meer auf das nordkoreanische Schiff Sam Jong 2 und drei andere nicht-nordkoreanische Schiffe umgeladen.

Die südkoreanischen Behörden wollen den Vorfall nun dem Sanktionsauschuss des Weltsicherheitsrats melden.

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