Bericht: Südkorea erwägt Gründung von Zwangsarbeiter-Stiftung

erstellt: 2019-05-23 13:41:51 aktualisiert: 2019-05-23 14:29:42

Bericht: Südkorea erwägt Gründung von Zwangsarbeiter-Stiftung

Die südkoreanische Regierung erwägt offenbar die Gründung einer Stiftung für die Opfer der Zwangsarbeit für japanische Unternehmen zur Zeit der Besetzung durch Japan.

Die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" schrieb in ihrer Donnerstagsausgabe, dass die südkoreanische Regierung über die Stiftung eine Entschädigung von Zwangsarbeitern anstrebe, die japanische Unternehmen noch nicht verklagt haben.

Die Gründung der Stiftung würde unter der Voraussetzung erfolgen, dass japanische Unternehmen, die von südkoreanischen Gerichten zu Entschädigungszahlungen aufgefordert worden, die Opfer entschädigen. Seoul wolle auf diese Weise weitere Klagen gegen japanische Unternehmen verhindern.

Südkoreas Oberster Gerichtshof hatte letztes Jahr zwei japanischen Unternehmen angeordnet, koreanischen Opfern der Zwangsarbeit eine Entschädigung zu zahlen. Bei den Unternehmen handelt es sich um Nippon Steel & Sumitomo Metal, das heute Nippon Steel Corporation heißt, sowie Mitsubishi Heavy Industries.

Wegen der Entschädigungsforderungen hatten die Spannungen zwischen beiden Ländern zugenommen. Nach japanischer Auffassung sind alle Ansprüche mit dem Abkommen von 1965 über die Normalisierung der Beziehungen abgegolten.

[Photo : YONHAP News]

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