Ex-Präsidentin Park zu 24 Jahren Haft verurteilt open the window of AOD

erstellt: 2018-04-08

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Die frühere Präsidentin Park Geun-hye wurde in erster Instanz zu 24 Jahren Haft und einer Geldstrafe in Höhe von 18 Milliarden Won verurteilt.

Das Bezirksgericht Seoul Zentral sprach die Angeklagte hinsichtlich 16 von 18 gegen sie erhobenen Vorwürfen für schuldig. Der entsprechende Urteilsspruch wurde am Freitag verkündet.

In Zusammenhang mit der Auftreibung von Geldern für die von Choi Soon-sil kontrollierten Stiftungen Mir und K-Sports hatte das Richtergremium eine Komplizenschaft der Ex-Staatschefin mit ihrer langjährigen Vertrauten anerkannt. Park habe ihre Befugnisse als Staatspräsidentin missbraucht, um Unternehmen zur Zahlung der Spenden zu nötigen. Von den 43,3 Milliarden Won, die Samsung für das Reittraining von Chois Tochter Chung Yoo-ra gezahlt oder versprochen haben soll, wurden 7,29 Milliarden Won als Bestechung eingestuft.

Auch hinsichtlich der von dem Unternehmen Lotte geleisteten Zahlungen für den Bau einer Sporteinrichtung der Stiftung K-Sports in Höhe von sieben Milliarden Won wurde Park der Nötigung und Bestechung für schuldig befunden. Die Richter urteilten, dass es zwischen dem Vorsitzenden der Lotte-Group Shin Dong-bin und Park eine rechtswidrige Absprache für eine Gefälligkeit gegeben habe. Die Angeklagte wurde auch hinsichtlich Vorwürfen in Bezug auf eine schwarze Liste von regierungskritischen Personen aus Kunst und Kultur schuldig gesprochen.

Das Strafmaß für Park fiel schwerer aus als das ihrer Vertrauten Choi Soon-sil, die in einem vorhergehenden Prozess zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Das Gericht hatte damit Park als Hauptschuldige in dem Korruptionsfall betrachtet.

In dem Urteilsspruch hieß es, Ex-Präsidentin Park Geun-hye habe die von den Bürgern erteilten Befugnisse missbraucht und die Staatsführung in ein großes Chaos gestürzt. Die Angeklagte habe ihre in der Verfassung festgeschriebenen Pflichten vernachlässigt. Sie trage somit die Hauptschuld für den Staatsskandal.

Park Geun-hye ist nach den früheren Präsidenten Chun Doo-hwan und Roh Tae-woo das dritte südkoreanische Staatsoberhaupt, das von einem Gericht schuldig gesprochen wurde.

Parks Rechtsvertreter bedauerten die Entscheidung der Richter. Park hatte im Oktober letzten Jahres aus Protest gegen die Verlängerung ihrer Untersuchungshaft den Prozess boykottiert und das Verfahren gegen sie als politische Vergeltung bezeichnet.

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