Olympische Spiele gehen zu Ende open the window of AOD

erstellt: 2018-02-25

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Die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang sind nach 17 Wettkampftagen am Sonntag zu Ende gegangen.

Aus 92 Ländern gingen 2.929 und damit so viele Athleten wie noch nie bei Olympischen Winterspielen an den Start. Bei den Wettkämpfen, die in Pyeongchang und Gangneung stattfanden, wurden 102 Goldmedaillen vergeben.

Südkorea gewann fünf Gold-, acht Silber- und vier Bronzemedaillen und belegte im Medaillenspiegel den siebten Platz. Norwegen ist Sieger der Nationenwertung mit 14 Gold, 14 Silber und 14 Bronze, Zweiter ist Deutschland mit 14 Gold-, zehn Silber- und sieben Bronzemedaillen. Auch die Schweiz und Österreich konnten einen Platz unter den ersten Zehn erreichen. Die Schweiz belegte in der Gesamtwertung den achten Platz und Österreich kam auf Platz zehn.

Die Eröffnungsfeier am 9. Februar war spektakulär und ergreifend und sorgte für viele tolle Momente. Die Athleten Süd- und Nordkoreas marschierten erstmals nach elf Jahren unter einer gesamtkoreanischen Flagge ins Stadion ein und gaben ein Musterbeispiel für die Kraft des Sports, Menschen zu vereinen.

Die Spiele waren perfekt organisiert. Außer, dass einige Läufe bei den Skidisiziplinen wegen starken Windes verschoben werden mussten, verliefen alle Wettkämpfe reibungslos.

Die sportlichen Leistungen waren ebenfalls beachtlich. Es wurden zwei Weltrekorde und 15 olympische Rekorde aufgestellt. Mit 42 Prozent war der bisher größte Anteil an Sportlerinnen beteiligt.

Eine klare Botschaft der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang war „Frieden“. Die nordkoreanische Nuklearkrise war davor derart eskaliert, dass einige Länder in Erwägung gezogen hatten, ihre Teilnahme an den Spielen abzusagen. Im letzten Augenblick kam jedoch die Teilnahme Nordkoreas an den Winterspielen zustande, weshalb die Erwartungen für die Spiele stiegen. Dank einer Wild Card durften 46 nordkoreanische Sportler an den Winterspielen teilnehmen. Im Frauen-Eishockey ging ein gesamtkoreanisches Team an den Start.

Südkorea, das 30 Jahre nach den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul wieder Olympische Spiele ausgetragen hatte, war mit der bisher größten Zahl von 146 Athleten vertreten und erzielte die bisher größte Medaillenausbeute.

In der Paradedisziplin Shorttrack gewannen südkoreanische Athleten drei Goldmedaillen, einmal Silber und zwei Bronzemedaillen. Im Eisschnelllauf konnten einmal Gold, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen geholt werden. Skeletonpilot Yun Sung-bin gewann als erster Asiat in einer Schlittendisziplin die Goldmedaille. Die Silbermedaille der Frauen in der bisher in Korea wenig bekannt gewesenen Sportart Curling war fast so wertvoll wie eine Goldmedaille. Im Vierer-Bob gewannen Pilot Won Yun-jong und sein Team Silber und damit als erste Asiaten überhaupt im Bobsport eine Medaille. Snowboarder Lee Sang-ho holte ebenfalls Silber und damit für Südkorea die erste olympische Medaille in einer Skidisziplin.

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