China kauft Fußballklubs

erstellt: 2017-04-18

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Chinesische Fußballklubs zahlen enorme Ablösesummen für ausländische Profis. Die Fußballinvestition Chinas hat eine neue Dimension erreicht. Chinesische Unternehmen kaufen nun auch europäische Vereine ein. AC Mailand gab am Freitag bekannt, 99,93 Prozent der von dem Verein ausgegebenen Aktien an die Firma Rossoneri Investment Lux verkauft zu haben. Diese ist ein in Luxemburg registrierter Ableger des chinesischen Investment-Unternehmens „Sino-Europe Sports Group“.
Die Anteile haben einen Wert von 740 Millionen Euro . Sino-Europe gab bekannt, in den nächsten drei Jahren mindestens 350 Millionen Euro zu investieren und das Spieleraufgebot aufstocken zu wollen. Im Juni letzten Jahres hatte die chinesische Suning Commerce Group 70 Prozent der Anteile des Vereins Inter Mailand für 270 Millionen Euro erworben.
Die Everbright Group, der Betreiber des größten chinesischen Aktienunternehmens Everbright Securities zeigt Interesse am FC Liverpool. Everbright hatte dem englischen Verein im August letzten Jahres den Vorschlag unterbreitet, 100 Prozent der Anteile des Vereins für 700 Millionen Pfund zu übernehmen. Das Unternehmen wartet auf eine Antwort.
China hofft sich auf diese Weise das Know How des fortgeschrittenen Fußballbetriebs aneigenen und damit schneller in die Weltklasse des Fußballs aufsteigen zu können. Die angekauften Klubs sollen den chinesischen Nachwuchsspielern zudem als Sprungbrett für den Vorstoß in die großen europäischen Ligen dienen.
Die chinesische Regierung will bis 2020, 30 Millionen Nachwuchsspieler fördern und zu diesem Zweck landesweit 20 tausend Fußballschulen einrichten.

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