Myanmar: Arbeiter demonstrieren für Lohnerhöhung

erstellt: 2017-12-06

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In Myanmar werden Forderungen nach Lohnerhöhungen laut. Nach Angaben der „Myanmar Times“ gingen rund 1.000 Beschäftigte der Industriezone in Mandalay am Sonntag auf die Straße, um eine Anhebung des Mindestlohns zu fordern. Die Arbeiter fordern, dass der Mindestlohn für einen Tag auf 5.000 Kyat, rund 3,60 Dollar, erhöht wird. Dies ist eine Erhöhung von 39 Prozent im Vergleich zum gegenwärtigen Mindestlohn, der 3.600 Kyat beträgt.

In Dawei, im Südwesten Myanmars, hatten zuvor lokale Gewerkschaften für eine Erhöhung des Mindestlohns auf 5.600 Kyat demonstriert. Den Gewerkschaften nach könne man mit dem gegenwärtigen Mindestlohn die Familie nicht ernähren. In Anbetracht des Preisanstiegs sei eine Lohnerhöhung unumgänglich.

Das nationale Mindestlohn-Komitee hat vor, etwa Mitte Dezember den Mindestlohn für das kommende Jahr bekannt zu geben. Dieser soll den bisherigen Erörterungen nach zwischen 4.000 und 4.800 Kyat liegen. Die Arbeiter meinen jedoch, dass man von 4.800 Kyat am Tag nicht leben könne.

Myanmar zählt zu den asiatischen Ländern mit den niedrigsten Löhnen. Wegen den Billiglöhnen ist das Land eine beliebte Produktionsstätte für Industrienationen, insbesondere im Textilbereich.

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