China plant gigantische Anlage für Erzeugung von künstlichem Regen in Tibet

erstellt: 2018-03-27

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China will im Hochland Tibets eine gigantische Anlage für die Erzeugung von künstlichem Regen errichten und damit dem Problem des chronischen Wassermangels beikommen.
Laut der „South China Morning Post“ werde das Vorhaben von der staatlichen China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC) umgesetzt.
Bei dem Projekt geht es darum, auf der tibetischen Hochebene auf einer achtmal so großen Fläche wie die koreanische Halbinsel eine Anlage für die Verbrennung von Silberiodid zu errichten. Die durch die Verbrennung erzeugten Salzpartikel steigen als Kristallisationskeime in die Luft auf und lagern sich in den Wolken ab. Der Wasserdampf der Wolken findet in den Ionen des Salzes einen Fixpunkt, an denen er sich anlagert und so Regentropfen bildet.
Die tibetische Hochebene wird als das größte Süßwasser-Reservoir Asiens bezeichnet. Zwischen Juni und Oktober zieht feuchte Luft von Südostasien nach Tibet. Die Luft stößt dabei an das Gebirge, steigt nach oben und bildet Wolken. Durch die Impfung der Wolken mit Salzpartikeln wird der künstliche Regen erzeugt. Auf diese Weise soll es jährlich 10 Milliarden Kubikmeter regnen.
Der „South China Morning Post“ zufolge handele es sich dabei um das weltweit größte Projekt für die Erzeugung von künstlichem Regen. Eine noch zu lösende Aufgabe bestehe darin, eine gut funktionierende Fernsteuerung aufzubauen und das System den unberechenbaren Wetterverhältnissen der Region anzupassen.

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