Saenuri-Partei nennt sich in Freiheitspartei Koreas um

erstellt: 2017-02-14

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Die Saenuri-Partei hat sich offiziell in „Freiheitspartei Koreas“ umbenannt. Die Aufmerksamkeit richtet sich darauf, ob die Regierungspartei aus diesem Anlass die Krise wegen des Choi Soon-sil-Skandals überwinden und wieder zur wichtigsten Kraft des konservativen Lagers werden kann.

Die Saenuri-Partei billigte bei Versammlungen des ständigen Nationalkomitees und des Nationalkomitees am Montag die Umbenennung und machte einen Neuanfang. Die koreanische Bezeichnung lautet „Jayuhangukdang“, die englische „Liberty Korea Party“ (LKP).

Damit wurde der Parteiname „Saenuri-Partei“ genau fünf Jahre nach seiner Einführung Geschichte. Die Partei hatte „Große Nationalpartei“ geheißen, bevor sie am 13. Februar 2012 in Saenuri-Partei umbenannt wurde. Den Namen „Große Nationalpartei“ hatte die Partei seit 1997 getragen.

Laut der Partei symbolisiert der neue Name die Freiheit, ein von der konservativen Partei angestrebter Kernwert, und die Identität der Republik Korea. Die Partei hatte vier von rund 6.000 eingegangenen Vorschlägen der Öffentlichkeit in die engere Auswahl genommen und nach einer Meinungsumfrage unter ihren Mitgliedern die endgültige Entscheidung getroffen.

Die Saenuri-Partei war inmitten des Politskandals um Choi Soon-sil, die langjährige Freundin von Präsidentin Park Geun-hye, und des Amtsenthebungsverfahrens gegen Park in einen internen Konflikt geraten. Daraufhin verließ eine Gruppe von Abgeordneten die Partei und gründete eine neue Partei, die Bareun-Partei. Für eine Erneuerung und die Bewältigung der Krise plante die Regierungspartei eine Namensänderung.

Der Name „Saenuri-Partei“ war im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu stark mit Park Geun-hye verknüpft. Park hatte zur Zeit der Namensänderung 2012 die Macht in der Partei ergriffen und ihr zum Sieg bei der Parlamentswahl verholfen. Inmitten des Amtsenthebungsverfahrens wurde die Bezeichnung jedoch aufgegeben, noch bevor die Amtszeit der Präsidenten ausläuft.

Krisenchef In Myung-jin forderte anlässlich der Umbenennung die Partei dazu auf, die Reform des konservativen Lagers zu verwirklichen und die Zukunft einer neuen Republik Korea vorzubereiten. Fraktionschef Chung Woo-Taik betonte, dass unbedingt eine konservative Regierung gebildet werden müsste.

Derzeit hat die Freiheitspartei Koreas 94 Mandate in der Nationalversammlung, die Bareun-Partei 32.

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