Zuwachs der Erwerbstätigenzahl durchbricht erneut 300.000er-Marke

erstellt: 2017-08-09

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Die Erwerbstätigenzahl in Südkorea verzeichnet ein stabiles Wachstum, während die Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen weiter steigt.

Das Statistikamt veröffentlichte am Mittwoch die Beschäftigungsdaten im Juli. Demnach waren im Juli insgesamt 26,91 Millionen Menschen erwerbstätig. Das waren 313.000 mehr als ein Jahr zuvor. Der Zuwachs verbesserte sich von 301.000 im Vormonat leicht und übertraf den sechsten Monat in Folge die 300.000er-Schwelle.

Die Erwerbstätigenzahl hatte im Januar lediglich um etwa 240.000 zugenommen. Der Zuwachs beschleunigte sich seitdem auf 370.000 im Februar und auf 460.000 im März. Im April erreichte der Anstieg 420.000 und 370.000 im Mai. Im Juni ging es wieder abwärts, es wurde ein Zuwachs von knapp über 300.000 verzeichnet.

In der Bauindustrie, der Branche der Bildungsdienstleistungen sowie der Immobilien- und Vermietungsbranche stieg die Zahl der Erwerbstätigen. Demgegenüber waren in den Bereichen Verlagswesen, Video, Rundfunk und Kommunikation sowie Informationsdienstleistungen und der Finanz- und Versicherungsbranche weniger Menschen beschäftigt.

Die Erwerbstätigenzahl im verarbeitenden Gewerbe stieg um 50.000. Damit wurde den zweiten Monat in Folge ein Zuwachs verbucht. Die Zahl der Selbstständigen wuchs um 50.000 im Vormonatsverlgeich und damit den zwölften Monat in Folge.

Die Beschäftigungsquote nahm um 0,3 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich auf 61,5 Prozent zu. Die Beschäftigungsquote in der Altersgruppe von 15 bis 64 Jahren, der Maßstab für den OECD-Vergleich, legte um 0,5 Prozentpunkte auf 67,2 Prozent zu.

Die Arbeitslosenzahl schrumpfte um 11.000 verglichen mit dem Vorjahr auf 963.000. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert gegenüber dem Vorjahr bei 3,5 Prozent. Der Beschäftigungsmarkt entwickelt sich damit weitgehend stabil.

Die Beschäftigungsdaten von jungen Menschen verschlechterten sich dagegen. Die Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe von 15 bis 29 Jahren legte um 0,1 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich auf 9,3 Prozent zu. Damit wurde den zweiten Monat in Folge ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr verbucht. Diesbezüglich teilte die Regierung die Absicht mit, durch eine zügige Umsetzung des Nachtragshaushalts und eine stellenorientierte Wirtschaftsstrategie die Quantität und Qualität der Beschäftigung verbessern zu wollen.

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