Trump will Südkorea und Japan Kauf von mehr US-Waffen erlauben

erstellt: 2017-09-06

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US-Präsident Donald Trump hat die Absicht bekannt gegeben, Südkorea und Japan den Kauf hochmoderner US-Waffen zu erlauben. Südkorea und die USA hatten sich zuvor geeinigt, die Obergrenze für die Nutzlast südkoreanischer Raketen aufzuheben. All dies zeigt, dass als Reaktion auf die Bedrohung durch Nordkoreas Atomwaffen und Raketen der militärische Druck deutlich verstärkt wird.

Trump teilte die Absicht am Dienstag auf Twitter mit. Er erlaube es Japan und Südkorea, hochmoderne Rüstungsgüter der USA zu kaufen, schrieb er. Damit wurde angedeutet, dass beiden Ländern ermöglicht wird, auch hochmoderne Waffen in großer Anzahl zu kaufen. Bisher gab es Grenzen für den Erwerb solcher Waffen.

Das Weiße Haus hatte zuvor mitgeteilt, Südkorea eine konzeptionelle Genehmigung für einen massiven Kauf von US-Rüstungsgütern erteilt zu haben. Mit der konzeptionellen Genehmigung ist gemeint, dass das regierungsinterne Verfahren für das Waffengeschäft vereinfacht wird. Das könnte bedeuten, dass quasi nur eine Zustimmung des Kongresses einzuholen sei. Seoul und Washington hatten vereinbart, für die Verstärkung der Wehrkraft Südkoreas zu kooperieren, um gegen die Bedrohung durch Nordkoreas Atomwaffen und Raketen vorzugehen.

Zu Trumps Äußerung sagte ein südkoreanischer Regierungsbeamter, dass damit künftig weniger Zeit für die Lieferungen von US-Waffen gebraucht werde. Derzeit bestehen Kaufverträge zwischen Südkorea und den USA über große Waffensysteme wie Kampfjets vom Typ F-35A, unbemannte Aufklärungsflugzeuge Global Hawk und die Verbesserung der F-16-Kampfjets und der Abwehrraketen vom Typ PAC-3. Diese sind für den Aufbau eines von der Armee geplanten Drei-Achsen-Systems zur Verteidigung gegen Nordkoreas Atomwaffen und Raketen gedacht.

Die erste Achse ist das Präventivschlag-System Kill Chain, um nordkoreanische Raketen aufzuspüren, zu analysieren und zu treffen. Die zweite Achse bildet Südkoreas eigene Raketenabwehr KAMD, um in einer Höhe von weniger als 40 Kilometern ballistische Raketen abzufangen. Die letzte Achse ist der Plan für eine massive Bestrafung und Vergeltung KMPR. Der Plan sieht die Zerstörung wichtiger Anlagen in Nordkorea mittels eines massiven ballistischen Raketenangriffs vor.

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