IOC-Chef: Nordkorea-Krise keine Bedrohung für PyeongChang 2018

erstellt: 2017-09-13

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Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, hat betont, dass die Nordkorea-Krise keine Bedrohung für die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang darstellt.

Bach sagte am Montag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz am Rande der IOC-Vollversammlung in Lima, es gebe keinen Hinweis darauf, dass die Spannungen zwischen Nordkorea und einigen anderen Ländern eine Bedrohung für die Sicherheit der Spiele in PyeongChang darstellten. Die Äußerung erfolgte Stunden, nachdem der UN-Sicherheitsrat als Reaktion auf Nordkoreas sechsten Atomtest härtere Sanktionen gegen das Land verabschiedet hatte. Deshalb waren auch besorgte Stimmen über die Winterspiele im benachbarten Südkorea zu hören. Bach wollte offenbar mit seinen Worten Bedenken zerstreuen.

Bach hatte auch am 26. August in Peking die Sicherheit der Spiele in PyeongChang betont. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP antwortete er auf die Frage nach möglichen Folgen der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel für die Spiele in PyeongChang, dass das IOC die Situation aufmerksam beobachte. Im Moment stelle dies keine unmittelbare Sorge dar, fügte Bach hinzu. Er betonte, dass die Vorbereitungen in PyeongChang mit der Unterstützung der südkoreanischen Regierung und des Koreanischen Olympischen Komitees gut verliefen. An dem Tag hatte Nordkorea drei Kurzstreckenprojektile abgeschossen.

Die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele in PyeongChang werden tatsächlich unabhängig von Nordkoreas Provokationen reibungslos getroffen. Die Wettkampfstätten werden vollständig vorbereitet, die Regierung und das Organisationskomitee setzen sich dafür ein, eine feierliche Atmosphäre zu erzeugen. Die Infrastrukturmaßnahmen kommen ebenfalls reibungslos voran.

IOC-Vertreter lobten den Stand der Vorbereitungen für die Spiele in PyeongChang. Das Komitee gab Anfang September auf seiner Webseite positive Einschätzungen von Vertretern von nationalen Olympischen Komitees und internationalen Sportverbänden bekannt. Das IOC hatte vom 29. bis 31. August die neunte und letzte Sitzung der Koordinierungskommission für die PyeongChang-Spiele abgehalten. Kommissionschefin Gunilla Lindberg zeigte sich zufrieden mit den Vorbereitungen. Sie habe das volle Vertrauen, dass PyeongChang bereit sei, die Welt zu begrüßen, sagte sie. Die Vorsitzenden verschiedener Sportverbände besichtigten Wettkampfstätten und drückten ihre Zufriedenheit aus.

All dies stärkt die Verantwortlichen in der Überzeugung, dass die Olympischen Spiele in PyeongChang trotz der Nuklearbedrohung durch Nordkorea erfolgreich ausgetragen werden.

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