Medaillenhoffnungen bei Olympischen Spielen in PyeongChang

erstellt: 2017-10-04

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Sport-Fans warten die näher rückende Eröffnnung der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang aufgeregt ab. Denn viele Sportstars aus aller Welt werden kommen und fantastische Leistungen zeigen. Darüber hinaus sind dramatische Momente zu erwarten, in denen unbekannte Athlethen über Nacht zum Star werden. Mit Spannung wird auch erwartet, wie gut südkoreanische Athleten abschneiden werden.

In PyeongChang werden viele ausländische Stars erwartet. Einer von ihnen ist Sven Kramer, der niederländische Eisschnellläufer. Er hat bei Olympischen Winterspielen bisher drei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewonnen. In PyeongChang wird er auf die Jagd nach seinem dritten olympischen Gold über 5.000 Meter in Folge gehen.

Die Aufmerksamkeit richtet sich auch darauf, ob der Snowboard-Superstar Shaun White seinen Ruf wiederherstellen könnte. Der US-Amerikaner gewann bei den Olympischen Winterspielen 2006 und 2010 die Goldmedaille in der Halfpipe, landete 2014 jedoch nur auf Platz vier. Das Augenmerk wird auch darauf gerichtet, ob der japanische Eiskunstläufer Yuzuru Hanyu seinen Olympia-Titel verteidigen wird.

Unter Athletinnen fallen Mikaela Shiffrin, die Siegerin von 2014 in Sochi und bisher jüngste Slalom-Olympiasiegerin, und Skirenläuferin Linsey Vonn, beide US-Amerikanerinnen, auf. Die russische Eiskunstläuferin Jewgenija Medwedewa steht ebenfalls im Rampenlicht. Sie hat den legendären Weltrekord von Kim Yuna gebrochen.

Das südkoreanische Team ist mit hervorragenden Athlethen im Shorttrack und Eisschnelllauf ausgestattet. Südkorea will mindestens die Hälfte von insgesamt acht Goldmedaillen im Shorttrack holen. Shim Suk-hee und Choi Min-jeong, beide Asse, sind in guter Form. Ihre Männerkollegen, die ohne einzige Medaille aus Sochi heimkehren mussten, wollen ihren Stolz wiederherstellen.

Im Eisschnelllauf will Lee Sang-hwa, die 2010 und 2014 Olympiasiegerin über 500 Meter wurde, ihren Titel verteidigen. Lee Seung-hoon, der Olympiasieger über 10.000 Meter in Vancouver, will im Massenstart oder Teamwettbewerb seine zweite olympische Goldmedaille gewinnen.

Auch im Bob, Skeleton, Eishockey und Curling hofft Südkorea auf Medaillen. Das Zweierbob-Team Won Yun-jong und Seo Young-woo beendete überraschenderweise die letzte Saison auf Platz eins in der Weltrangliste. Skeletonpilot Yun Sung-bin gilt auch als Medaillenhoffnung. Im Curling und Snowboard hat Südkorea angesichts der jüngsten deutlichen Leistungsverbesserung vermutlich Chancen, sich erstmals einer olympischen Medaille zu erfreuen. Die Eishockey-Herren holten bei den Winter-Asienspielen im Februar die Silbermedaille und erhöhten damit die Erwartungen.

Südkorea will in PyeongChang acht Gold-, vier Silber- und acht Bronzemedaillen gewinnen und somit Gesamtvierter werden.

Bemerkenswert ist auch das sogenannte „Dream Programme“. Das ist ein Programm zur Förderung junger Sporttalente, das PyeongChang bei der Werbung um die Winterolympiade dem Internationalen Olympischen Komitee präsentierte. Das Programm startete 2004. Bisher nahmen 1.574 Jugendliche aus 75 Ländern daran teil, darunter 105 Menschen mit Behinderungen. Man freut sich darauf, welche Leistungen die Programmteilnehmer in PyeongChang zeigen werden.

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