Hochmoderne IuK-Technologie kommt in PyeongChang zur Anwendung

erstellt: 2017-10-05

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Die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang werden ein Fest der hochmodernen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Die Wettbewerbe werden in UHD ausgestrahlt. Dolmetschen und Übersetzung werden mittels künstlicher Intelligenz sprachliche Hürden abbauen. Das Internet der Dinge wird Athlethen und Zuschauern Bequemlichkeit bieten, selbstfahrende Autos werden unterwegs sein. Verschiedene Spitzentechnologien werden die Olympischen Spiele in PyeongChang von den bisherigen Olympiaden deutlich unterscheiden.

Einheimische terrestrische Rundfunkanstalten haben vor, Wettbewerbe in PyeongChang in UHD (Ultra High Defintion) live zu übertragen. Das UHD-Fernsehen bietet eine Bildqualität, die viermal so hoch wie die von HD-Sendungen ist, und einen dreidimensionalen Klang. Ein UHD-Erlebnisstudio wird in der Umgebung von PyeongChang eröffnet.

Bemerkenswert ist auch der Probebetrieb des 5G-Mobilfunks durch den Mobilfunkanbieter KT. Damit wird Südkorea anderen Ländern, die die Kommerzialisierung des 5G-Netzes im Jahr 2020 anstreben, einen Schritt voraus sein. Die 5G-Technoloigie ermöglicht mit einer Spitzengeschwindigkeit von 20 Gbps eine 40- bis 50mal höhere Geschwindigkeit als der bisherige LTE-Dienst.

Mittels 5G-Netz werden sogenannte fühlbare Contents wie 360VR und Sync View vorgestellt. Bei 360VR handelt es sich um 360-Grad-Videos der virtuellen Realität. Damit kann man sich wie in einer Wettkampfstätte fühlen, auch wenn man nicht wirklich dort ist. Bei Sync View geht es darum, mit einer mit dem 5G-Kommunikationsmodul ausgestatteten Hochgeschwindigkeitskamera Bilder aus der Perspektive eines Athlethen zu liefern. Man kann deshalb Wettbewerbe wie etwa den Skisprung so genießen, als würde man selbst daran teilnehmen.

Die Dolmetscher- und Übersetzungstechnologie mittels künstlicher Intelligenz wird sprachliche Hürden unter Menschen aus aller Welt deutlich abbauen. Die offizielle Dolmetscher- und Übersetzerapplikation der PyeongChang-Spiele heißt GenieTalk und wurde vom Forschungsinstitut für Elektronik und Telekommunikation (ETRI) entwickelt. Wenn man redet, übersetzt die App dies automatisch in Sprache und Text. 29 Sprachen, darunter Englisch, Chinesisch und Französisch, stehen zur Verfügung.

Das Internet der Dinge (IoT) wird ermöglichen, die Olympiade bequemer zu erleben. Auf der in Gangneung geplanten IoT-Straße werden an Informationsautomaten (Kiosk) Informationen über Restaurants, Unterkunft und Verkehr erhältlich sein. Dank der IoT-Technologien wie erweiterter Realität können Athlethen und Zuschauer mit dem Smartphone maßgeschneiderte Dienstleistungen in den Bereichen Verkehr, Wettbewerbe, Unterkunft, Tourismus und Einkaufen in Anspruch nehmen.

Während der Olympiade werden selbstfahrende Autos auf der Straße verkehren. Vom Ministerium für Land, Transport und Infrastruktur sowie Hyundai Motor entwickelte autonome Fahrzeuge werden am Eröffnungstag eine Probefahrt von Seoul bis PyeongChang abschließen und während der Wettkampftage für den Pendelverkehr von Bürgern eingesetzt.

Südkorea ist eine von der Welt anerkannte führende Nation in der IKT. Das Land hat zudem internationale Sportveranstaltungen wie die Olympischen Spiele in Seoul erfolgreich ausgetragen. Die Verbindung der Technologie und solcher Erfahrungen wird eine ganz andere olympische Welt erschaffen.

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