Keine weitere Fälle von tödlichen Roten Feuerameisen im Hafen von Busan gefunden

erstellt: 2017-10-10

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Die Behörde für Tier- und Pflanzenquarantäne hat am Dienstag vor der Presse die Ergebnisse der epidemiologischen Untersuchungen zur importieren Roten Feuerameise bekannt gegeben.

Den Ergebnissen zufolge haben die in Südkorea entdeckten Roten Feuerameisen denselben maternalen Genotyp wie die Population der Roten Feuerameisen in den USA. Bei Kontrollen an 34 wichtigen Häfen im Land wurde keine weitere Rote Feuerameise entdeckt. Demnach wird der Transport von Containern außerhalb des Gamman Kais im Hafen von Busan, wo ursprünglich die Roten Feuerameisen entdeckt wurden, erlaubt.

Im Block 4E des Gamman Kais wurden am 28. September Rote Feuerameisen entdeckt. Die Regierung beschloss, die Ameisen als importierte Rote Feuerameisen zu bezeichnen, und griff zu entsprechenden Maßnahmen. Der gesamte Kai wurde gründlich kontrolliert, Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Ameisen wurden getroffen. Im Umkreis von 500 Metern des Fundortes wurden Fallen zur Überwachung in Abständen von zehn Metern aufgestellt. In der Umgebung des Kais wurden ebenfalls Überwachungen durchgeführt. Auch an wichtigen Häfen und Containerdepots im Binnenland wurden Fallen zur Überwachung aufgestellt.

Die Rote Feuerameise produziert hochgiftige Stoffe. Wenn man von der Ameise gebissen wird, werden große Schmerzen und Juckreiz ausgelöst. In kritischen Fällen kommen Symptome der Anaphylaxie wie Schwindel und Atemnot vor. In Nordamerika werden im Schnitt mehr als 80.000 Menschen im Jahr von Roten Ameisen gestochen, über 100 Todesfälle werden gemeldet.

Die Quarantänenbehörde ist der Meinung, man könne trotz desselben maternalen Genotyps nicht ohne Weiteres annehmen, dass die in Südkorea entdeckten Roten Feuerameisen aus den USA stammen. In anderen Ländern könnte es Ameisen mit demselben Genotyp geben. Die Ameisen könnten über andere Länder von den USA nach Südkorea gelangt sein. Über 60 Prozent der Container, die von Mai bis September im Block 4E des Gamman Kais ausgeladen wurden, stammen aus China. Weitere Herkunftsorte sind Japan, Taiwan, die USA, Australien und Malaysia.

Die Behörde legte Maßnahmen zur Überwachung und Verhinderung weiterer Roter Feuerameisen vor. Mindestens in den nächsten zwei Jahren werden Überwachungen durchgeführt. Die gesetzliche Quarantäne wird auf weitere Produkte wie Holzmöbel und Altpapier erweitert.

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