IWF hebt Wachstumsprognose für Südkorea an

erstellt: 2017-10-11

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Laut neuen Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die koreanische Wirtschaft dieses Jahr und nächstes Jahr jeweils um drei Prozent wachsen.

Der IWF veröffentlichte am Dienstag seinen Weltwirtschaftsausblick. Die Organisation hob darin die Wachstumsprognose für Südkorea im laufenden Jahr um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Schätzung im April auf drei Prozent an. Die Prognose für das kommende Jahr wurde um 0,2 Prozentpunkte auf drei Prozent nach oben korrigiert.
Die Anhebung der Prognosen wurde bereits erwartet. IWF-Chefin Christrne Legarde hatte bei ihrem Besuch in Korea im September erwartet, dass die koreanische Wirtschaft dieses und nächstes Jahr jeweils um drei Prozent wachsen werde.

Der IWF hob auch die Prognosen für Hongkong, Taiwan und Singapur an. Die Prognose für die Weltwirtschaft in diesem Jahr wurde um 0,1 Prozentpunkte verglichen mit Juli auf 3,6 Prozent erhöht. Die Prognose für die USA wurde auf 2,2 Prozent nach oben korrigiert. Die Prognosen für führende Staaten wie Japan, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien wurden ebenfalls verbessert.

Der IWF ging in dem Bericht davon aus, dass die Weltwirtschaft sich stärker als erwartet erholen wird. Grund seien die Erholung der globalen Investitionen, des Handels und der Industrieproduktion. Zugleich wurden Risikofaktoren genannt, darunter die Regulierungen und Fiskalpolitik der USA sowie die Brexit-Verhandlungen.

Die Prognose des IWF für Südkorea ist identisch mit der Schätzung der Regierung und liegt damit über der Voraussage der Koreanischen Zentralbank. Die niedrigste Prognose für Südkoreas Wachstum haben die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und das Koreanische Entwicklunginstitut (KDI) vorgelegt. Beide rechnen mit 2,6 Prozent. Die Voraussagen weiterer führender Institutionen im In- und Ausland liegen zwischen 2,7 und 2,9 Prozent.

Die neue Prognose des IWF erhöht die Erwartungen für die Konjunkturerholung. Jedoch erfolgten die Schätzungen im Rahmen der Weltwirtschaft, die sich auf Erholungskurs befindet. Daher meinen einige, dass Südkoreas besondere Verhältnisse nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Für die südkoreanische Wirtschaft seien immer noch viele Risiken vorhanden, darunter die nordkoreanische Nuklearfrage und Chinas Vergeltung für die THAAD-Stationierung, heißt es.

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