Regierung und Regierungspartei wollen eine Million Mietwohnungen anbieten

erstellt: 2017-11-27

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Die Regierungspolitik für die Wohlfahrt im Wohnungswesen hat an Konturen gewonnen. Die Regierung will eine Million Wohnungen für Geringverdiener ohne eigene Wohnung und Endbenutzer zur Verfügung stellen und Vorhaben zur Wohnunterstützung für sozial Schwache ausarbeiten.

Einen entsprechenden Plan legten Regierung und Regierungspartei am Montag nach Diskussionen über Sozialmaßnahmen im Wohnungswesen vor. Im Mittelpunkt der Wohnungspolitik stehen maßgeschneiderte Maßnahmen für Abnehmer gemäß ihrem Lebensabschnitt und Einkommensniveau. Das Angebot an Mietwohnungen und die finanzielle Unterstützung werden als Paket zur Verfügung gestellt.

Für junge Menschen im Alter von bis zu 39 Jahren ohne eigene Wohnung werden 300.000 preiswerte kleine Mietwohnungen bereit gestellt. Dazu zählen 130.000 Sozialwohnungen, 120.000 öffentlich unterstützte Mietwohnungen und 50.000 Zimmer in Studentenwohnheimen. Ihnen werden finanzielle Unterstützungsmaßnahmen gewährt, darunter eine verstärkte Kredithilfe für Mietzahlungen und die Einführung von günstigen Bausparkrediten für Neubauwohnungen.

Im Falle von Frischverheirateten sollen mehr Paare von der Regierungsunterstützung profitieren. Derzeit können Ehepaare, die weniger als fünf Jahre verheiratet sind und Kinder haben, von dem Angebot profitieren. Künftig wird die Grenze auf sieben Jahre erhöht. Auch kinderlose und Paare mit konkreten Heiratsabsichten werden von verschiedenen Stimuli profitieren können. Zudem werden 70.000 Wohnungen angeboten, deren Preise 80 Prozent des Marktpreises betragen.

Zur Unterstützung von Seniorenhaushalten wird ein Programm zum Verkauf und Vermieten von Wohnungen eingeführt. Das öffentliche Unternehmen für Land und Wohnungswesen (LH) wird Wohnungen von Senioren kaufen, umgestalten und an junge Menschen vermieten. Die Seniorenhaushalte, die ihre Wohnung verkauft haben, werden in eine Sozialwohnung einziehen und den Verkaufserlös in Form einer Rente erhalten.

Für die einkommensschwache Schicht werden die Zahl der Nutznießer der Wohnungszuschüsse und deren Höhe ab dem kommenden Jahr erhöht. Haushalten, die auf die Straße gesetzt werden, werden Notwohnungen zugeteilt. Auch Projekte zur Wohnunterstützung für Menschen, die nicht in richtigen Wohnungen sondern in Anlagen wie Treibhäusern leben, werden angekurbelt.

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