Südkorea treibt Vorbereitungen für innerkoreanische Gespräche am Dienstag voran

erstellt: 2018-01-08

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Einen Tag vor den innerkoreanischen Gesprächen auf hochrangiger Ebene schreiten die Vorbereitungen deutlich voran. Das südkoreanische Vereinigungsministerium teilte mit, dass der Dialog am Dienstag um 10 Uhr beginnen werde.

Süd- und Nordkorea hatten zuvor die Zusammensetzung ihrer Delegationen abgeschlossen und sich auf Termin und Ort der Gespräche geeinigt. Der südkoreanische Verhandlungsführer ist demnach Vereinigungminister Cho Myoung-gyon. Beim nordkoreanisches Pendant handelt es sich um Ri Son-kwon, dem Vorsitzenden des Komitees für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes (CPRF). In den Delegationen beider Länder sind jeweils zwei Vertreter aus dem Sportministerium und dem Sportbereich eingeschlossen.

Ein Beamter des Vereinigungsministeriums sagte, dass die verfahrensmäßigen Vorbereitungen de facto fast abgeschlossen seien. Es wird erwartet, dass beim Treffen zunächst über eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen in PyeongChang diskutiert wird. Oben auf der Tagesordnung werden die Einreiseroute der nordkoreanischen Mannschaft und ein eventueller gemeinsamer Marsch süd- und nordkoreanischer Athleten bei der Eröffnungs- und Schlussfeier stehen. Die südkoreanische Regierung hofft, dass das nordkoreanische Team auf dem Landweg nach Südkorea kommen wird. Dafür wird jedoch eine militärische Kooperation erforderlich sein.

Bei der Olympia-Teilnahme Nordkoreas werden reibungslose Diskussionen erwartet. Dagegen werden sich die Diskussionen über die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen um einiges schwieriger gestalten. Die südkoranische Regierung wird voraussichtlich erneut vorschlagen, militärische Gespräche und Rot-Kreuz-Gespräche für die Zusammenführung von getrennt lebenden Familien abzuhalten.

Unterdessen beschleunigt Nordkorea seinerseits Schritte für eine mögliche Olympia-Teilnahme. Wie verlautete, werde sich sein Vertreter im Internationalen Olympischen Komitee (IOC), Chang Ung, bis zum 15. Januar eine Woche lang in Lausanne aufhalten. Dort wird er den IOC-Chef Thomas Bach treffen und anscheinend über die Entsendung von Athleten nach PyeongChang und eine diesbezügliche finanzielle Unterstützung sprechen. Das IOC müsste Nordkorea Wildcards vergeben, um seine Teilnahme zu ermöglichen. Nordkorea hatte beim Paarlaufen im Eiskunstlauf als einzige Disziplin ein Startticket lösen können, jedoch die Anmeldefrist verstreichen lassen.

Da Nordkorea bisher zwei bis acht Athleten zu Olympischen Winterspielen schickte, wird erwartet, dass seine Delegation für PyeongChang etwa zehn Personen einschließlich der Funktionäre umfassen wird.

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