US-Vize kündigt härteste und aggressivste Sanktionen gegen Nordkorea an

erstellt: 2018-02-08

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Die USA haben angekündigt, härtere Sanktionen gegen Nordkorea zu verhängen. Die Entscheidung beruht auf der Einschätzung, dass Nordkorea trotz innerkoreanischer Gespräche nicht auf die Entwicklung von Atomwaffen und Raketen verzichtet.

Die USA würden bald die bislang härtesten und aggressivsten Wirtschaftssanktionen bekannt geben, sagte Vizepräsident Mike Pence auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an ein Gespräch mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe am Mittwoch in Tokio. Die USA würden Nordkorea weiter unter Druck setzen, bis es konkrete Schritte hin zu einer vollständigen, nachweislichen und unwiderruflichen Denuklearisierung einleite.

Pence sagte, die USA würden keine nordkoreanische Propaganda erlauben, mit der die Olympischen Spiele gekapert würden. Das Land dürfe seine Provokationen nicht hinter der olympischen Fahne verbergen. Ein Kompromiss gegenüber Nordkorea werde lediglich Provokationen auslösen. Die USA würden ihre früheren Fehler nicht wiederholen, hieß es. Er wies auch darauf hin, dass Nordkorea acht Monate nach der Teilnahme eines gesamtkoreanischen Teams an den Olympischen Spielen 2006 einen Atomtest unternommen hatte.

US-Finanzminister Steve Mnuchin teilte unterdessen mit, das Finanzministerium werde in den nächsten Wochen eine der bisher härtesten Sanktionen gegen Nordkorea bekannt geben, so wie es der Vizepräsident angekündigt habe. Er forderte alle Länder auf, Resolutionen des UN-Sicherheitsrats vollständig umzusetzen, Finanzmittler sowie Handelsvertreter für Nordkorea auszuweisen und sich an der US-Kampagne des maximalen Drucks für die Denuklearisierung in Nordkorea zu beteiligen.

Pence und Abe einigten sich bei ihrem Treffen, den Druck auf Nordkorea so weit wie möglich zu verschärfen. Die USA würden mit Japan kooperieren, bis die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel verwirklicht werde und Nordkoreas Provokationen beendet würden, sagte Pence. Abe äußerte, beide hätten vereinbart, dass man auf Nordkoreas Charmoffensive, die er als „smile diplomacy“ bezeichnete, nicht hereinfallen sollte. Trotz der Gespräche sollte man der Tatsache ins Auge blicken, dass Nordkorea die Entwicklung von Atomwaffen und Raketen fortsetze.

Es wird erwartet, dass Pence und Abe bei ihren Gesprächen mit Präsident Moon Jae-in am Rande der Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in PyeongChang diese Position übermitteln werden.

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