GM Korea hofft auf Einstufung seiner Fabriken als Zonen für ausländische Investitionen

erstellt: 2018-03-13

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Es wird über die Forderung von GM Korea diskutiert, seine Fabriken zu Zonen für ausländische Investitionen zu bestimmen. Es beginnt nun ein wahres Tauziehen zwischen der Regierung, die Zusagen für Investitionen von General Motors in das kriselnde Korea-Geschäft verlangt, und GM, das sich eine Finanzspritze der südkoreanischen Seite sichern will.

GM Korea diskutierte am Montag mit der Stadt Incheon, der Provinz Süd-Gyeongsang und dem Ministerium für Handel, Industrie und Energie. Das Unternehmen erläuterte seine Investitionspläne. Der Autohersteller hofft, dass seine Produktionsstätten in Incheon und Changwon als Zonen für ausländische Investitionen eingestuft werden.

Im Falle der Einstufung als Investitionszone wird das betreffende Unternehmen über einen Zeitraum von fünf Jahren von der Körperschaftssteuer befreit. In den folgenden zwei Jahren wird ein Erlass von 50 Prozent gewährt. Ein Antrag hierfür muss der zuständigen Abteilung der betreffenden Gebietskörperschaft eingereicht werden. Diese schickt den Antrag an das Industrieministerium, damit sein Ausschuss für ausländische Investitionen die Angelegenheit überprüft. Sollte die Überprüfung bestanden werden, bestimmt der zuständige Bürgermeister oder Gouverneur das Gebiet zur Zone für ausländische Investitionen.

Die Einstufung der GM-Anlagen als solche Zonen hängt von den Investitionsplänen ab. Die hierfür erforderlichen Bedingungen müssen erfüllt werden, dazu zählen Investitionen in Höhe von mindestens 30 Millionen Dollar im Falle der herstellenden Industrie, Investitionen von mindestens zwei Millionen Dollar in Forschung und Entwicklung sowie der Bau neuer Anlagen. Zudem werden die Machbarkeit und Einflüsse auf die Volkswirtschaft in vieler Hinsicht in Erwägung gezogen.

Barry Engle, GM-Vizepräsident und Präsident von GM International, traf Vertreter der koreanischen Nationalversammlung und Regierung und brachte Investitionspläne zur Sprache. Dazu zählen die Produktion von zwei neuen Modellen in Südkorea und frische Investitionen in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar. In Incheon soll ein neues SUV-Modell und in Changwon ein neues CUV (Crossover Utility Vehicle)-Modell vom Band laufen, damit die jährliche Produktion von 500.000 Einheiten in Südkorea aufrecht erhalten werden kann.

Eine mögliche Einstufung als Zonen für ausländische Investitionen wird erst wahrscheinlicher, wenn konkrete Pläne für die Produktion neuer Modelle und Investitionen vorliegen.

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