Regierung hält Gedenkfeier zum vierten Jahrestag des Sewol-Untergangs ab

erstellt: 2018-04-16

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Zum vierten Jahrestag des Untergangs der Fähre Sewol hat die Regierung am Montag eine gemeinsame Gedenkfeier abgehalten.

Die Zeremonie wurde gemeinsam vom Ministerium für Ozeane und Fischerei sowie dem Bildungsministerium veranstaltet und begann um 15 Uhr im Hwarang Freizeitspark in Ansan. Zuerst wurden die Namenstafeln und Porträts der Todesopfer, die in einer Trauerstätte für die Unglücksopfer aufgestellt sind, auf einen Altar verlegt. Anschließend wurde über den Vorgang der Havarie vor vier Jahren berichtet. Es folgten Gedenkreden, religiöse Rituale und Blumenniederlegungen.

Daran nahmen Ministerpräsident Lee Nak-yon und Bildungsminister Kim Sang-kon teil. Auch viele führende Personen aller Parteien ausschließlich der oppositionellen Freiheitspartei Koreas waren anwesend.

Gleichzeitig fand eine Trauerfeier für elf Todesopfer der Havarie in Incheon statt, für die im Unglücksjahr keine Abschiedszeremonie durchgeführt werden konnte. Der Zeremonie wohnten Innenminister Kim Boo-kyum, Incheons Bürgermeister Yoo Jeong-bok und weitere Abgeordnete bei.

Die 6.825-Tonnen-Fähre Sewol, die zwischen Incheon und Jeju verkehrte, versank am 16. April 2014 vor der südwestlichen Insel Jindo. An Bord waren 476 Personen. 304 Menschen verstarben, 261 von ihnen waren Schüler und Lehrer der Danwon Oberschule in Ansan, die auf einer Klassenfahrt waren. Das Wrack wurde im April 2017, erst drei Jahre nach dem Unglück, geborgen. Derzeit findet eine Suche nach den noch nicht gefundenen sterblichen Überresten sowie nach den Ursachen der Tragödie statt.

Präsident Moon Jae-in versprach anlässlich des vierten Jahrestags des Sewol-Unglücks, die vollständige Wahrheit zu klären und die Suche nach den noch nicht gefundenen sterblichen Überresten von fünf Toten fortzusetzen. Die entsprechende Zusage gab Moon am Sonntag auf seinen sozialen Medien bekannt und betonte die Würde des Lebens und die Bedeutung von Sicherheit. Sowohl die Kerzenlicht-Revolution als auch das Gelöbnis, eine neue Republik Korea zu schaffen, hätten mit dem Sewol-Untergang angefangen. Der Vorfall sei Anlass gewesen, die Politik dringlicher zu betrachten. Er wolle die Wahrheit hinter dem Unglück durch zwei für die Untersuchung des Vorfalls und des Unglückswracks gegründete Komitees vollständig klären lassen, hieß es weiter.

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