Regierung und GM wollen 7,15 Milliarden Dollar in GM Korea stecken

erstellt: 2018-05-11

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Ein Rettungsplan für GM Korea in Höhe von 7,15 Milliarden Dollar steht nun endgültig fest. Damit konnte die Krise, in deren Zuge sogar ein Rückzug von General Motors aus Südkorea befürchtet worden war, beendet werden.

Die Regierung teilte mit, bei einer Sitzung unter Leitung von Finanzminister Kim Dong-yeon am Donnerstag die Ergebnisse der Verhandlungen über GM Korea sowie Fördermaßnahmen für Zulieferer und Regionen genehmigt zu haben. GM und die staatliche Koreanische Entwicklungsbank (KDB), die zweitgrößte Anteilseignerin von GM Korea, hatten sich zuvor auf einen Rettungsplan geeinigt.

Im Mittelpunkt des Rettungsplans steht, 7,15 Milliarden Dollar in GM Korea zu stecken. Investitionen in Höhe von 6,4 Milliarden Dollar wird GM schultern, während die KDB 750 Millionen Dollar beisteuern wird. Dabei werden die Schulden von GM Korea beim Mutterkonzern in Höhe von 2,8 Milliarden in Aktien umgewandelt. Zugleich wird GM 3,6 Milliarden Dollar frische Investitionen aufbringen.

Ein weiterer Bestandteil der Einigung ist, dass GM in den ersten fünf Jahren seine Anteile an der Korea-Niederlassung nicht veräußern darf. In den folgenden fünf Jahren muss das Unternehmen größte Anteilsinhaberin bleiben, die mindestens 35 Prozent der Anteile hält. Damit wird dem Autobauer ein Rückzug aus Südkorea mindestens zehn Jahre lang nicht möglich sein. Es wurde zudem vereinbart, dass GM sein Hauptquartier für Asien und Pazifik in Südkorea einrichtet. GM wird mehr Zulieferteile aus Südkorea verwenden, während das Ministerium für Handel, Industrie und Energie durch die Unterstützung für Forschung und Entwicklung für die Zulieferer der Automobilindustrie GM Unterstützung leisten wird.

Die KDB wird 750 Millionen Dollar unter anderem für Anlageinvestitionen zur Verfügung stellen und ihre Beteiligung von 17 Prozent aufrecht erhalten. Als zweitgrößte Anteilsinhaberin wird die Bank ihr Vetorecht bei besonders wichtigen Entscheidungen behalten.

GM Korea hatte angesichts der Geschäftskrise am 13. Februar angekündigt, das Werk in Gunsan zu schließen. Anschließend war es zu einem Tauziehen zwischen der Regierung und GM über eine Finanzspritze gekommen.

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