Nationaler Sicherheitsrat berät über Maßnahmen nach Nordkoreas Gesprächabsage

erstellt: 2018-05-17

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Das Präsidialamt hat am Donnerstag den ständigen Ausschuss des Nationalen Sicherheitsrats (NSC) einberufen. Die Tagung diente Diskussionen über Maßnahmen, nachdem Nordkorea geplante Gespräche mit Südkorea auf hochrangiger Ebene auf unbestimmte Zeit verschoben hatte.

Die Sitzung wurde unter Leitung des Chefs des Büros für nationale Sicherheit, Chung Eui-yong, um 7 Uhr eröffnet. Bei dem einstündigen Treffen wurde beschlossen, dass Südkorea sich mit Nordkorea beraten wird, um die abgesagten Gespräche bald abzuhalten. Es wurde bekräftigt, dass die beim innerkoreanischen Spitzentreffen am 27. April vereinbarte Panmunjom-Erklärung reibungslos umgesetzt werden müsse. Die künftigen Termine in den innerkoreanischen Beziehungen, darunter der Besuch des nordkoreanischen Atomtestgeländes, für die Beobachtung des Abbaus, würden reibungslos umgesetzt. Außerdem beschlossen die Teilnehmer, für einen Erfolg des geplanten Spitzentreffens zwischen Nordkorea und den USA über verschiedene Kanäle Meinungen mit den USA und Nordkorea abzustimmen.

Die ursprünglich für Mittwoch vorgesehenen innerkoreanischen Gespräche hatte Nordkorea abgesagt. Als Grund wurde Max Thunder, ein gemeinsames Luftmanöver Südkoreas und der USA, angeführt. Nordkorea kritisierte unter anderem einen Einsatz von strategischen Bombern vom Typ B-52 und F-22-Kampfjets. Die B-52 ist ein Langstreckenbomber und der wichtigste Bomber der US-Luftwaffe. Die F-22 ist ein Tarnkappenjäger und kann ein feindliches Radarnetz durchdringen und strategische Ziele treffen. Es ist das erste Mal, dass F-22-Kampfjets für Max Thunder mobilisiert wurden. Dagegen kamen B-52-Bomber diesmal angesichts der Diskussionen über die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel nicht zum Einsatz.

Die Absage der innerkoreanischen Gespräche wird als Spielzug Nordkoreas im Vorfeld seines Spitzentreffens mit den USA betrachtet. Nordkorea protestierte zudem in einer Stellungnahme von Vize-Außenminister Kim Kye-gwan gegen die einseitige Forderung der USA nach dem Atomverzicht. Kim warnte sogar, dass Nordkorea den Gipfel mit den USA überdenken könnte. Diese Situation ist peinlich für Südkorea, das sich für die Vermittlung einsetzt, damit der USA-Nordkorea-Gipfel ein Erfolg werden kann. Das Präsidialamt in Seoul äußerte sich vorsichtig und bezeichnete die Gesprächsabsage als Schmerzen für ein besseres Ergebnis.

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