Weißes Haus: Gipfel zwischen Trump und Kim für 9 Uhr am 12. Juni in Singapur angesetzt

erstellt: 2018-06-05

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Das Spitzentreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ist laut dem Weißen Haus für 9 Uhr am 12. Juni (Ortszeit) in Singapur angesetzt.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, teilte am Montag (Ortszeit) vor der Presse mit, dass das erste Treffen um 9 Uhr am 12. Juni stattfinde. Sie sagte, dass Washington sich aktiv auf den USA-Nordkorea-Gipfel vorbereite.

Bemerkenswert ist der Ausdruck „erstes Treffen“. US-Präsident Donald Trump hatte am 1. Juni sein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un in Singapur als „Prozess“ bezeichnet. Er habe nie gesagt, dass die Sache bei einem Treffen erledigt werde, hieß es. Der Ausdruck „erstes Treffen“ kann in diesem Zusammenhang verstanden werden.

Sanders sagte weiter, dass ein Vorausteam die logistischen Vorbereitungen in Singapur abschließe. Bei den Verhandlungen mit Nordkorea im Waffenstillstandsort Panmunjom seien bedeutungsvolle Fortschritte erzielt worden. In Singapur diskutieren die USA und Nordkorea über Protokollangelegenheiten und Sicherheitsmaßnahmen. In Panmunjom wird über die Themen beim Spitzentreffen diskutiert. Daher deutet die Äußerung der Sprecherin an, dass es eine Annäherung zwischen beiden Ländern über die Themen, nämlich die Methoden der Denuklearisierung, gebe.

Unterdessen übermittelte die Demokratische Partei der USA Präsident Trump ihre Position, die Aufhebung der Sanktionen gegen Nordkorea noch vor der Abschaffung seiner Atom- und Raketenprogramme nicht dulden zu wollen. Die Parteiführung im Senat nannte in einem Schreiben die Auflösung des ABC-Waffenarsenals als Voraussetzung für die Aufhebung der Sanktionen. Weitere Bedingungen sind der Stopp der Produktion und Anreicherung von Uran und Plutonium zu militärischen Zwecken, der endgültige Abbau der Atomtestgelände und der Infrastruktur für Atomwaffen sowie der vollständige Stopp der Tests mit ballistischen Raketen und deren Abbau.

Diesbezüglich betonte Sanders, die Position der US-Regierung zu den Nordkorea-Sanktionen habe sich nicht geändert. Dahinter wird die Absicht vermutet, die Besorgnis über eine mögliche Schwächung von Washingtons Willen für die Nordkorea-Sanktionen zu zerstreuen. Diese kam auf, nachdem Trump beim Treffen mit Kim Yong-chol, Vizevorsitzender des Zentralkomitees der nordkoreanischen Arbeiterpartei, am Freitag, gesagt hatte, er hoffe, dass die Formulierung „maximaler Druck“ nicht mehr verwendet werde.

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